13.12.2006, 21:42
Hallo,
m.E. wird der Abdecklack nach der Ätzung wieder abgewaschen, es sei denn, er wäre lötbar. Ansonsten müsste der Platinenhersteller ja den Lack bei jeder Lötstelle einzeln entfernen, damit die Platine später bestückt werden kann.
Es gibt jedoch Platinen, die per Siebdruck mit einem Schutzlack versehen sind, bei denen die Lötstellen wieder frei sind, dort ist aber die komplette Platine (ausser natürlich die Lötpunkte) mit Lack überzogen.
Also:die 'rötlichen Leiterbahnen ' (Kupfer) sind, wenn überhaupt, mit Klarlack überzogen. Das lässt sich schnell herausfinden, wenn Du vorsichtig mit einer Nadel o.ä. über eine Leiterbahn kratzt.
Abgesehen davon hat sich auf der Platine mit Sicherheit eine Menge 'Schmadder' angesammelt, der ein gründliches Reinigen der späteren Lötstellen unabdingbar macht, auch wenn augenscheinlich alles sauber aussieht.
Falls nicht viele Lötpunkte im Weg sind, würde ich's mit ganz feinem Schmirgelleinen probieren.
Viele Grüsse und viel Erfolg, Olle
m.E. wird der Abdecklack nach der Ätzung wieder abgewaschen, es sei denn, er wäre lötbar. Ansonsten müsste der Platinenhersteller ja den Lack bei jeder Lötstelle einzeln entfernen, damit die Platine später bestückt werden kann.
Es gibt jedoch Platinen, die per Siebdruck mit einem Schutzlack versehen sind, bei denen die Lötstellen wieder frei sind, dort ist aber die komplette Platine (ausser natürlich die Lötpunkte) mit Lack überzogen.
Also:die 'rötlichen Leiterbahnen ' (Kupfer) sind, wenn überhaupt, mit Klarlack überzogen. Das lässt sich schnell herausfinden, wenn Du vorsichtig mit einer Nadel o.ä. über eine Leiterbahn kratzt.
Abgesehen davon hat sich auf der Platine mit Sicherheit eine Menge 'Schmadder' angesammelt, der ein gründliches Reinigen der späteren Lötstellen unabdingbar macht, auch wenn augenscheinlich alles sauber aussieht.
Falls nicht viele Lötpunkte im Weg sind, würde ich's mit ganz feinem Schmirgelleinen probieren.
Viele Grüsse und viel Erfolg, Olle
