23.11.2006, 16:55
Naam'd,
auch von mir eine kurze Bestätigung der oben gegebenen Hinweise.
Tonkopfverschraubungen sind für den Normalbürger grundsätzlich tabu!
Pegelabweichungen rühren zumeist aus einem elektronisch nicht hundertprozentig einwandfrei abgeglichenen Bandgerät. Demnach kann Aufnahme- und/oder Wiedergabepegel und/oder die Vormagnetisierung unselig eingestellt (oder schlicht verkurbelt) sein, jedoch sollte man gerade bei Vierspurgeräten auch die Beschaffenheit des Bandes einer Überprüfung unterziehen, dessen Hohlkrümmigkeit (kommt häufiger vor, als man denkt!) das Ablaufen des Bandes bei Amateurgeräten nachhaltig beeinflussen kann. Der Abstandseffekt nimmt bei den dort angewendeten niedrigen Bandzügen dann derart zu, dass man Pegelabweichungen zu konstatieren hat. Die Hohlkrümmmigkeit des Bandes führt auch zu unterschiedlichen Tragbildern am Kopf, weshalb -bei Vierspurbetrieb- kanalweise unterschiedlicher Verschleiß häufiger zu gewärtigen ist als bei halbspurigen Geräten.
Die mit Abstand meisten Fälle jedoch werden durch Elektronikjustagen eingerenkt. Dazu muss man aber vorab und einwandfrei eurieren, wo die Pegelabweichung begründet liegt, aufnahme- oder wiedergabeseitig, damit man eben nicht an der falschen Stelle kompensiert. Dies alles läuft letztlich auf eine Einmessung des entsprechenden Bandgerätes hinaus, über die man in der Regel zugleich Hinweise über den allgemeinen Zustand erhält.
Schließlich und der Vollständigkeit halber:
Eine Spaltschiefstellung kann natürlich die Ursache von Pegelabweichungen sein, muss für grobe Fehler aber so dramatisch neben der Kappe liegen, dass man das schon mit dem Auge sieht. Dann aber ist Matthaei am vorletzten, weshalb man gut daran tut, einen wirklichen Fachmann aufzusuchen, denn:
Siehe Satz 1.
Hans-Joachim
auch von mir eine kurze Bestätigung der oben gegebenen Hinweise.
Tonkopfverschraubungen sind für den Normalbürger grundsätzlich tabu!
Pegelabweichungen rühren zumeist aus einem elektronisch nicht hundertprozentig einwandfrei abgeglichenen Bandgerät. Demnach kann Aufnahme- und/oder Wiedergabepegel und/oder die Vormagnetisierung unselig eingestellt (oder schlicht verkurbelt) sein, jedoch sollte man gerade bei Vierspurgeräten auch die Beschaffenheit des Bandes einer Überprüfung unterziehen, dessen Hohlkrümmigkeit (kommt häufiger vor, als man denkt!) das Ablaufen des Bandes bei Amateurgeräten nachhaltig beeinflussen kann. Der Abstandseffekt nimmt bei den dort angewendeten niedrigen Bandzügen dann derart zu, dass man Pegelabweichungen zu konstatieren hat. Die Hohlkrümmmigkeit des Bandes führt auch zu unterschiedlichen Tragbildern am Kopf, weshalb -bei Vierspurbetrieb- kanalweise unterschiedlicher Verschleiß häufiger zu gewärtigen ist als bei halbspurigen Geräten.
Die mit Abstand meisten Fälle jedoch werden durch Elektronikjustagen eingerenkt. Dazu muss man aber vorab und einwandfrei eurieren, wo die Pegelabweichung begründet liegt, aufnahme- oder wiedergabeseitig, damit man eben nicht an der falschen Stelle kompensiert. Dies alles läuft letztlich auf eine Einmessung des entsprechenden Bandgerätes hinaus, über die man in der Regel zugleich Hinweise über den allgemeinen Zustand erhält.
Schließlich und der Vollständigkeit halber:
Eine Spaltschiefstellung kann natürlich die Ursache von Pegelabweichungen sein, muss für grobe Fehler aber so dramatisch neben der Kappe liegen, dass man das schon mit dem Auge sieht. Dann aber ist Matthaei am vorletzten, weshalb man gut daran tut, einen wirklichen Fachmann aufzusuchen, denn:
Siehe Satz 1.
Hans-Joachim
