15.11.2006, 17:45
Lieber Thomas,
die Wärme darf dich nicht wundern, denn der Kern wird ja bei solch einem Werkzeug nicht gerade nach optimaler Permeabilität ausgesucht. Man will ein ausreichend starkes Feld mit Hilfe eines 50-Hz-Erregungssignales herzhaften Dampfes ab Netz erzeugen, und das ist es dann. Für das Feld werden bei 230 V 0,5 A (mein Exemplar) aufgenommen, womit innerhalb der Faust nicht weniger als 115 Watt umgesetzt werden; mehr als für einen Babyflaschenwärmer. Also.
Bei einer sorgfältigen Entmagnetisierung sollte man schon (in einer gleichmäßigen Bewegung) so nah wie möglich an den Kopf heranrücken, um ihn ordentlich in die Sättigung zu manövrieren, was man übrigens mit etwas Übung am Verhalten etwas feldstärkerer Drosseln fühlen kann. Wenn dieser Punkt erreicht ist, muss man das Feld aber auch wieder (und gleichmäßig, das ist der Witz!) durch das Wegbewegen der Drossel bis auf Null abklingen lassen, um keine remanente Magnetisierung auf dem Kopf zurückzulassen.
Vorsicht ist aber immmer die Mutter der Tonkopfkiste.
Hans-Joachim
P.s.: Mein Posting stand wegen eingefallenen Besuches jetzt eine geschlagene Stunde auf meinem Rechner, weshalb man mir meine Doppelaussagen (Gruß ins Erzgebirge) verzeihen möge.
die Wärme darf dich nicht wundern, denn der Kern wird ja bei solch einem Werkzeug nicht gerade nach optimaler Permeabilität ausgesucht. Man will ein ausreichend starkes Feld mit Hilfe eines 50-Hz-Erregungssignales herzhaften Dampfes ab Netz erzeugen, und das ist es dann. Für das Feld werden bei 230 V 0,5 A (mein Exemplar) aufgenommen, womit innerhalb der Faust nicht weniger als 115 Watt umgesetzt werden; mehr als für einen Babyflaschenwärmer. Also.
Bei einer sorgfältigen Entmagnetisierung sollte man schon (in einer gleichmäßigen Bewegung) so nah wie möglich an den Kopf heranrücken, um ihn ordentlich in die Sättigung zu manövrieren, was man übrigens mit etwas Übung am Verhalten etwas feldstärkerer Drosseln fühlen kann. Wenn dieser Punkt erreicht ist, muss man das Feld aber auch wieder (und gleichmäßig, das ist der Witz!) durch das Wegbewegen der Drossel bis auf Null abklingen lassen, um keine remanente Magnetisierung auf dem Kopf zurückzulassen.
Vorsicht ist aber immmer die Mutter der Tonkopfkiste.
Hans-Joachim
P.s.: Mein Posting stand wegen eingefallenen Besuches jetzt eine geschlagene Stunde auf meinem Rechner, weshalb man mir meine Doppelaussagen (Gruß ins Erzgebirge) verzeihen möge.
