30.10.2006, 15:52
Eine unrunde Andruckrolle kann man mit feinmechanischen Mitteln prüfen. Meine G36 hat die zweite, die aber nun auch schon wieder über drei Jahrzehnte auf dem Buckel hat. Sie ist tadellos. Ihre Vorgängerin war auch nicht unrund, sondern hohlkrümmig ausgelaufen, weshalb dünnere Bänder gerutscht wären. Ich wüsste daher auch nicht, wie man eine Andruckrolle auf der G36 unrund abfahren kann, doch sei es drum.
Man müsste deine Beobachtung/Mutmaßung schon beim Blick auf die angelegte Tonwellenbrücke visuell verifizieren können, weil sich diese dann im Rhythmus der Gleichlaufschwankungen bewegen sollte. Sieht man (auch mit Hilfswerkzeugen) nichts, lege doch einmal den Zeigefinger lose auf die Andruckrolle, wenn das Band läuft. Fühlst du da Veränderungen der Reibwerte?
Woraus schließt du, dass an der rechten Bremse "gefummelt" wurde? Das, was du als Mangel beschreibst ("...macht kleine Kurve in die Gegenrichtung..."), dürfte (am Ende der Bremsbänder, Übergang via Niet auf die Halterungsstreifen) nämlich normal sein, sofern ich deine Beschreibung richtig deute. Die Knicke, von denen ich sprach bzw. die Wartungsanleitung spricht, sind/wären solche in Längs- oder Querrichtung des Bremsbandes. Solche Knicke erschweren dann das adäquate Lösen der Bremse bzw. führen zum unzureichenden Anliegen des Bremsbandes in der Bremsstellung. Solange das visuell erfassbare Erscheinungsbild des Bremsbandes in anliegender und gelöster Stellung einen halbwegs akzeptablen Eindruck macht, dürfte da nichts sein. Notfalls kannst du mir per Mail ein schönes Foto oder einige schöne Fotos von Bremsband und Peripherie zukommen lassen. Ich nehme dann Stellung.
Mit welcher geschätzten Frequenz wimmert die Maschine? 1-2 Hz oder eher 6 Hz+? Bremse doch einmal den Tonmotor (also nochmal ohne Band in Betrieb setzen, Gerät eingeschaltet, aber im Ruhezustand und ohne jedes Band) mit zwei Fingern an der Welle: Ruckt der fühlbar oder hat er ein ruhiges, konstantes Drehmoment?
In Kehlheim gibt es ein Orgel-Museum im ehemaligen Franziskanerkloster:
http://www.orgelmuseum-kelheim.de/
Darauf bezog ich mich.
Mancher Ingolstädter Raffinerieangestellte wohnt in Kehlheim, um den beruflichen Mief weitestmöglich hinter sich zu lassen, auch wenn oder gerade weil eine Autoverbindung zwischen beiden Städten schön über Land führt. Zumindest kannte ich mal einen, der lieber zu KEH zuhause war, als in Inglschdodt zu malochen. Der ist zwar nun länglich im Ruhestand und nicht mehr in KEH ansässig, doch mögen mit wachsender Moblilität auch die Erben seines beruflichen Umfeldes auf seine Idee gekommen sein.
Hans-Joachim
Man müsste deine Beobachtung/Mutmaßung schon beim Blick auf die angelegte Tonwellenbrücke visuell verifizieren können, weil sich diese dann im Rhythmus der Gleichlaufschwankungen bewegen sollte. Sieht man (auch mit Hilfswerkzeugen) nichts, lege doch einmal den Zeigefinger lose auf die Andruckrolle, wenn das Band läuft. Fühlst du da Veränderungen der Reibwerte?
Woraus schließt du, dass an der rechten Bremse "gefummelt" wurde? Das, was du als Mangel beschreibst ("...macht kleine Kurve in die Gegenrichtung..."), dürfte (am Ende der Bremsbänder, Übergang via Niet auf die Halterungsstreifen) nämlich normal sein, sofern ich deine Beschreibung richtig deute. Die Knicke, von denen ich sprach bzw. die Wartungsanleitung spricht, sind/wären solche in Längs- oder Querrichtung des Bremsbandes. Solche Knicke erschweren dann das adäquate Lösen der Bremse bzw. führen zum unzureichenden Anliegen des Bremsbandes in der Bremsstellung. Solange das visuell erfassbare Erscheinungsbild des Bremsbandes in anliegender und gelöster Stellung einen halbwegs akzeptablen Eindruck macht, dürfte da nichts sein. Notfalls kannst du mir per Mail ein schönes Foto oder einige schöne Fotos von Bremsband und Peripherie zukommen lassen. Ich nehme dann Stellung.
Mit welcher geschätzten Frequenz wimmert die Maschine? 1-2 Hz oder eher 6 Hz+? Bremse doch einmal den Tonmotor (also nochmal ohne Band in Betrieb setzen, Gerät eingeschaltet, aber im Ruhezustand und ohne jedes Band) mit zwei Fingern an der Welle: Ruckt der fühlbar oder hat er ein ruhiges, konstantes Drehmoment?
In Kehlheim gibt es ein Orgel-Museum im ehemaligen Franziskanerkloster:
http://www.orgelmuseum-kelheim.de/
Darauf bezog ich mich.
Mancher Ingolstädter Raffinerieangestellte wohnt in Kehlheim, um den beruflichen Mief weitestmöglich hinter sich zu lassen, auch wenn oder gerade weil eine Autoverbindung zwischen beiden Städten schön über Land führt. Zumindest kannte ich mal einen, der lieber zu KEH zuhause war, als in Inglschdodt zu malochen. Der ist zwar nun länglich im Ruhestand und nicht mehr in KEH ansässig, doch mögen mit wachsender Moblilität auch die Erben seines beruflichen Umfeldes auf seine Idee gekommen sein.
Hans-Joachim
