26.09.2006, 08:12
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Das Schmierproblem kommt von dem Binder, der die Oxidschicht auf dem Trägermaterial festhält. Manche Mischungen verändern sich unter dem Einfluß von Luftfeuchtigkeit und lösen sich auf bzw. zersetzen sich.
Durch das "Backen" wird die Feuchtigkeit, die sich in der Binderschicht befindet verdampft. Die Reaktion, also der Zersetzungsprozeß, ist nicht reversibel, weshalb die Schmiererei nach kurzer Zeit wieder losgeht.
Hier bringt eine Geräte - oder Bandreinigung nichts, weil das Problem nach wie vor besteht und eben nur zeitweise zu beseitigen ist.
Eingedenk der Tatsache, dass Feuchtigkeit der Verursacher des Schmierproblems ist, verbietet sich der Einsatz von wäßrigen Reinigungslösungen eigentlich von selbst, wenn man nicht riskieren will, die Sache zu verschlimmbessern. Bei Essig hätte ich noch Bedenken, ob dieser nicht an der Bandführung zu Korrosion führen könnte.
Aber es gibt auch Bänder, die völlig unempfindlich gegenüber Feuchtigkeit sind. Ich hatte schon Bänder, deren Bobbies verrostet waren, oder deren Kartons braune Feuchtigkeitsflecken hatten und trotzdem noch einwandfrei liefen.
Die Behauptung, dass Schmierbänder generell schlecht klingen, kann ich nicht bestätigen. Beeinträchtigungen kommen von den Ablagerungen auf den Köpfen, nicht von der Magnetisierung der Magnetschicht, jedenfalls wenn noch nicht zu viel von der Schicht "abgehobelt" wurde. Wird ein defektes Band durch Backen noch einmal brauchbar, wird die Kopie i. d. R. nicht schlechter als eine Kopie von einem einwandfreien Band.
Das Schmierproblem kommt von dem Binder, der die Oxidschicht auf dem Trägermaterial festhält. Manche Mischungen verändern sich unter dem Einfluß von Luftfeuchtigkeit und lösen sich auf bzw. zersetzen sich.
Durch das "Backen" wird die Feuchtigkeit, die sich in der Binderschicht befindet verdampft. Die Reaktion, also der Zersetzungsprozeß, ist nicht reversibel, weshalb die Schmiererei nach kurzer Zeit wieder losgeht.
Hier bringt eine Geräte - oder Bandreinigung nichts, weil das Problem nach wie vor besteht und eben nur zeitweise zu beseitigen ist.
Eingedenk der Tatsache, dass Feuchtigkeit der Verursacher des Schmierproblems ist, verbietet sich der Einsatz von wäßrigen Reinigungslösungen eigentlich von selbst, wenn man nicht riskieren will, die Sache zu verschlimmbessern. Bei Essig hätte ich noch Bedenken, ob dieser nicht an der Bandführung zu Korrosion führen könnte.
Aber es gibt auch Bänder, die völlig unempfindlich gegenüber Feuchtigkeit sind. Ich hatte schon Bänder, deren Bobbies verrostet waren, oder deren Kartons braune Feuchtigkeitsflecken hatten und trotzdem noch einwandfrei liefen.
Die Behauptung, dass Schmierbänder generell schlecht klingen, kann ich nicht bestätigen. Beeinträchtigungen kommen von den Ablagerungen auf den Köpfen, nicht von der Magnetisierung der Magnetschicht, jedenfalls wenn noch nicht zu viel von der Schicht "abgehobelt" wurde. Wird ein defektes Band durch Backen noch einmal brauchbar, wird die Kopie i. d. R. nicht schlechter als eine Kopie von einem einwandfreien Band.
Frank
Wer aus dem Rahmen fällt, muß vorher nicht unbedingt im Bilde gewesen sein.
Wer aus dem Rahmen fällt, muß vorher nicht unbedingt im Bilde gewesen sein.
