21.08.2006, 22:37
Na gut, was auch immer es gewesen sein mag - entscheidend ist doch, dass jetzt nichts mehr rieselt. Mir würde das signalisieren:
1) Es gibt offenbar keine scharfen Ecken und Kanten im Verlauf der Bandführung - denn sonst würde es weiter rieseln bis die blanke Trägerfolie hindurchschaut (könnte man dann noch als Schaltband für Revox-Geräte verwenden
).
2) Offensichtlich hält der Kleber das restliche magnetisierbare Pulver noch auf der Trägerfolie. Und solange die Aufnahme noch vernünftig klingt, gibt es eigentlich keinen Grund zur Panik. Die sollte erst aufkommen, wenn - wie ich das mal bei meiner Tandberg TD 20A erlebt habe - bei so ziemlich jedem Durchgang ein braunes Häufchen vor dem Gerät liegt; dort hängt es mit den relativ dünnen, scharf umlenkenden Bandführungsstiften zusammen, die die GX77 erfreulicherweise nicht hat. Horst Bennertz von AES Solingen hatte für die - ansonsten klanglich hervorragende - Tandberg mal den treffenden Begriff "Bandsäge".
Ansonsten kann man über den Grund für das von Dir beschriebene Abrieb-Phänomen nur spekulieren. Um die wahren Experten in diesem Forum zum Widerspruch anzuregen, stelle ich einfach mal die These auf, dass gerade bei älteren Bändern vielleicht im Laufe der Jahre die Klebermasse, die das magnetisierbare Pulver mit der Trägerfolie verbindet, schrumpft. Auf diese Weise verliert die oberste "Pulver-Schicht" die Bindung an den Untergund und wird sich so bei schon geringer mechanischer Beanspruchung ablösen. Die verbleibende, noch fest haftende Magnetschicht erfüllt ihre Aufgabe weiter, auch wenn das Band insgesamt etwas dünner geworden sein mag. Abhängig von der Alterungsbeständigkeit des verwendeten Klebers dürfte irgendwann in - hoffentlich ferner - Zukunft das Ende dieses Bandmaterials erreicht sein. Entsorgung (s.o.) dann als Revox-Schaltband.
1) Es gibt offenbar keine scharfen Ecken und Kanten im Verlauf der Bandführung - denn sonst würde es weiter rieseln bis die blanke Trägerfolie hindurchschaut (könnte man dann noch als Schaltband für Revox-Geräte verwenden
).2) Offensichtlich hält der Kleber das restliche magnetisierbare Pulver noch auf der Trägerfolie. Und solange die Aufnahme noch vernünftig klingt, gibt es eigentlich keinen Grund zur Panik. Die sollte erst aufkommen, wenn - wie ich das mal bei meiner Tandberg TD 20A erlebt habe - bei so ziemlich jedem Durchgang ein braunes Häufchen vor dem Gerät liegt; dort hängt es mit den relativ dünnen, scharf umlenkenden Bandführungsstiften zusammen, die die GX77 erfreulicherweise nicht hat. Horst Bennertz von AES Solingen hatte für die - ansonsten klanglich hervorragende - Tandberg mal den treffenden Begriff "Bandsäge".
Ansonsten kann man über den Grund für das von Dir beschriebene Abrieb-Phänomen nur spekulieren. Um die wahren Experten in diesem Forum zum Widerspruch anzuregen, stelle ich einfach mal die These auf, dass gerade bei älteren Bändern vielleicht im Laufe der Jahre die Klebermasse, die das magnetisierbare Pulver mit der Trägerfolie verbindet, schrumpft. Auf diese Weise verliert die oberste "Pulver-Schicht" die Bindung an den Untergund und wird sich so bei schon geringer mechanischer Beanspruchung ablösen. Die verbleibende, noch fest haftende Magnetschicht erfüllt ihre Aufgabe weiter, auch wenn das Band insgesamt etwas dünner geworden sein mag. Abhängig von der Alterungsbeständigkeit des verwendeten Klebers dürfte irgendwann in - hoffentlich ferner - Zukunft das Ende dieses Bandmaterials erreicht sein. Entsorgung (s.o.) dann als Revox-Schaltband.
Frdl. Gruß Michael(G)
