08.07.2006, 02:46
Lieber David,
unter den gebenen Umständen hängen die Lautsprecher ziemlich unglücklich, denn ihre Systeme wenigstens sollten keinerlei optische Verbindung zur Membranbene der Mikrofone haben, sondern gezielt ins Publikum strahlen, weg von den Mikros. Die Lautsprecher müssen in der Ausblendung der Mikrofone stehen. Je perfekter umso besser, demnach Mikros und Lautsprecher so drehen, dass sie sich keinesfalls die Membranen zuwenden, sondern immer nur die Rückseiten. Nachdem du die Position der Lautsprecher nicht ändern kannst (wie ist das mit einem leichten Verdrehen?) musst du alle Mikros so ausrichten, dass ihre Rückseiten zum nächst gelegenen Lautsprecher weisen. Gegebenenfalls sollte der Tisch weitestmöglich an die Rückwand verschoben werden.
Die Mikrofone müssen daher auf jeden Fall gerichtet arbeiten, wobei auszuprobieren wäre, inwieweit Super- bzw. Hypernieren etwas gegenüber normalen Nieren bringen. Kugeln sind nicht verwendbar. Um den individuellen Murks mit den Mikros zu vermeiden -du beschreibst die Vorgänge ja recht drastisch-, sollte man jeder Person ein eigenes Mikro zuordnen und dessen Position bei sitzender (originaler!) Sprecherperson so justieren, dass minimale Rückkopplungsneigung auftritt.
Überdies gibt es Feedbackunterdrücker als Hard- und Software, die gerade bei Sprache recht gut arbeiten. Künstlerisches Wort kommt hier ja nicht primär rüber (ich meckerte dieser Tage dazu, weshalb ich dies Problem auch jetzt anspreche). Jene Rückkopplungsunterdrücker (selbst Behringer hat sowas) gehören in unserer heutigen Radaugesellschaft zur selbstverständlichen Ausstattung vieler Bands. Sie sind daher so verbreitet, dass 'irgendwo' doch solch ein Einschub oder Rechnerprogrämmle ohne Seelenverschreibung aufzutreiben sein müsste. Gegebenenfalls wäre auf einen Lautsprecher (wie groß sind diese?) zu verzichten, da der Raum mit 150 m²ja nicht sonderlich groß ist.
Wenn das Klangregelnetzwerk des besagten Verstärkers im Mittenbereich die Einstellung von Kreisgüte und Mittenfrequenz gestatten würde, könnte man die Situation noch ein wenig optimieren, indem man relativ steilflankig die kritisch werdenden Raumresonanzen unterdrückt, wenn der Pfeifeinsatz drohen sollte. Nachdem du aber von einer solchen Ausstattung nichts erwähnst, nehme ich einmal ihre Nichtexistenz als sicher an.
Mehr fällt mir Moment nicht ein.
Hans-Joachim
unter den gebenen Umständen hängen die Lautsprecher ziemlich unglücklich, denn ihre Systeme wenigstens sollten keinerlei optische Verbindung zur Membranbene der Mikrofone haben, sondern gezielt ins Publikum strahlen, weg von den Mikros. Die Lautsprecher müssen in der Ausblendung der Mikrofone stehen. Je perfekter umso besser, demnach Mikros und Lautsprecher so drehen, dass sie sich keinesfalls die Membranen zuwenden, sondern immer nur die Rückseiten. Nachdem du die Position der Lautsprecher nicht ändern kannst (wie ist das mit einem leichten Verdrehen?) musst du alle Mikros so ausrichten, dass ihre Rückseiten zum nächst gelegenen Lautsprecher weisen. Gegebenenfalls sollte der Tisch weitestmöglich an die Rückwand verschoben werden.
Die Mikrofone müssen daher auf jeden Fall gerichtet arbeiten, wobei auszuprobieren wäre, inwieweit Super- bzw. Hypernieren etwas gegenüber normalen Nieren bringen. Kugeln sind nicht verwendbar. Um den individuellen Murks mit den Mikros zu vermeiden -du beschreibst die Vorgänge ja recht drastisch-, sollte man jeder Person ein eigenes Mikro zuordnen und dessen Position bei sitzender (originaler!) Sprecherperson so justieren, dass minimale Rückkopplungsneigung auftritt.
Überdies gibt es Feedbackunterdrücker als Hard- und Software, die gerade bei Sprache recht gut arbeiten. Künstlerisches Wort kommt hier ja nicht primär rüber (ich meckerte dieser Tage dazu, weshalb ich dies Problem auch jetzt anspreche). Jene Rückkopplungsunterdrücker (selbst Behringer hat sowas) gehören in unserer heutigen Radaugesellschaft zur selbstverständlichen Ausstattung vieler Bands. Sie sind daher so verbreitet, dass 'irgendwo' doch solch ein Einschub oder Rechnerprogrämmle ohne Seelenverschreibung aufzutreiben sein müsste. Gegebenenfalls wäre auf einen Lautsprecher (wie groß sind diese?) zu verzichten, da der Raum mit 150 m²ja nicht sonderlich groß ist.
Wenn das Klangregelnetzwerk des besagten Verstärkers im Mittenbereich die Einstellung von Kreisgüte und Mittenfrequenz gestatten würde, könnte man die Situation noch ein wenig optimieren, indem man relativ steilflankig die kritisch werdenden Raumresonanzen unterdrückt, wenn der Pfeifeinsatz drohen sollte. Nachdem du aber von einer solchen Ausstattung nichts erwähnst, nehme ich einmal ihre Nichtexistenz als sicher an.
Mehr fällt mir Moment nicht ein.
Hans-Joachim
