19.06.2006, 21:25
Die vorgenannte T9 hat offensichtlich keine Verstärker, aber möglicherweise (man erkennt das bei der Ebay-Auflösung zu schlecht) tatsächlich eine stereofonische Kopfbestückung, was ja ohne weiteres zu machen ist. Köpfe der neueren Telefunkenbauart sind auf jeden Fall drin, was einen auch nicht verwundern darf, wenn die Maschine tatsächlich bis 1994 betrieben worden sein sollte.
Übrigens gilt die T9 für manche als der schönste Wurf der AEG-Telefunkenreihe....
Vor einigen Monaten war Erich Thienhausens private Stereo-T8 (mit komplettem stereofonen Verstärkersatz in Truhe und entsprechendem Gewicht) für 499,00 Eurodollar nur wenige Stunden zum Sofortkauf verfügbar, obgleich auch sie einiges an Restaurierungsarbeit erfordert haben muss.
Zum Threadauslöser noch eines: Im Gestell befanden sich zwei U21-Aussteuerungsmessverstärker, die der Anlagenbetreiber aber sicher seinerseits schon im Surplus-Handel erworben haben dürfte, denn zur Zeit des Telefunken-M85 war der U21 selbst der 2. Serie eigentlich schon out.
Er ist aber nicht 'unbesonders', weil er (in zwei Serien gebaut) der letzte Messverstärker ist, der sich an die alte RRG-Technik des U10 von 1937 anlehnt, mit dem die Lichtzeigermesstechnik im Tonstudio letztlich begann. Und die der Halbleiter dazu, denn beide Geräte nützen für die Logarithmierung einen Kupferoxydulgleichrichter, der aber in existierenden Messwerken leider oft defekt ist.
Nachdem der U21 auch zu den Trafogräbern gehört, mit Stahlröhren und einem Glimmstabilisator aufwartet, kann man sich durchaus leidenschaftlich bemühen, bis das Ding wieder da ist. An meinen U21 habe ich mich noch nicht herangemacht, weil mir nicht zuletzt die achtpoligen Tuchelanschlussleisten ("Lichtzeigerstecker") nicht in ausreichender Anzahl zur Verfügung stehen.
Hans-Joachim
Übrigens gilt die T9 für manche als der schönste Wurf der AEG-Telefunkenreihe....
Vor einigen Monaten war Erich Thienhausens private Stereo-T8 (mit komplettem stereofonen Verstärkersatz in Truhe und entsprechendem Gewicht) für 499,00 Eurodollar nur wenige Stunden zum Sofortkauf verfügbar, obgleich auch sie einiges an Restaurierungsarbeit erfordert haben muss.
Zum Threadauslöser noch eines: Im Gestell befanden sich zwei U21-Aussteuerungsmessverstärker, die der Anlagenbetreiber aber sicher seinerseits schon im Surplus-Handel erworben haben dürfte, denn zur Zeit des Telefunken-M85 war der U21 selbst der 2. Serie eigentlich schon out.
Er ist aber nicht 'unbesonders', weil er (in zwei Serien gebaut) der letzte Messverstärker ist, der sich an die alte RRG-Technik des U10 von 1937 anlehnt, mit dem die Lichtzeigermesstechnik im Tonstudio letztlich begann. Und die der Halbleiter dazu, denn beide Geräte nützen für die Logarithmierung einen Kupferoxydulgleichrichter, der aber in existierenden Messwerken leider oft defekt ist.
Nachdem der U21 auch zu den Trafogräbern gehört, mit Stahlröhren und einem Glimmstabilisator aufwartet, kann man sich durchaus leidenschaftlich bemühen, bis das Ding wieder da ist. An meinen U21 habe ich mich noch nicht herangemacht, weil mir nicht zuletzt die achtpoligen Tuchelanschlussleisten ("Lichtzeigerstecker") nicht in ausreichender Anzahl zur Verfügung stehen.
Hans-Joachim
