11.06.2006, 21:11
Nun, das Jahr 1988 spricht dafür und die 5,5 µs ebenso, dass wir mit meiner obigen Mutmaßung dran sind, denn wir befinden uns noch in der früheren CD-Zeit, so dass mit einem einzelnen Ausgangswandler wohl noch Geld zu sparen war, den bestimmte Hersteller eben mit doppelter (11 µs), andere mit vierfacher Samplingrate (5,5 µs) umschalteten.
Diese Abweichungen sind nicht elegant, aber auch nicht zu hören, umso mehr, als man um 1988 durchaus gemerkt hatte, weshalb an der CD herumgestänkert wurde, der Zug Richtung bzw. zurück zur A-B-Stereofonie bereits angefahren war.
Nachweisen kann man die Abweichungen nach der oben beschriebenen Methode auch mit Heimmitteln.
Beim Kollegen Eberhard Sengpiel kann man nachlesen, wie sich Zeitdifferenzen links/rechts in der Richtungswahrnehmung äußern. Die von einzelnen Forschern und Praktikern ihren Betrachtungen zugrundegelegten Äquivalenzen 'Pegeldifferenzen vs. Laufzeitdifferenzen' fallen aufgrund der Eigenschaften des menschlichen Gehöres durchaus unterschiedlich aus, je nach dem, welche Modulation gehört wird. Messtechniker neigen dazu, 'sehr technische' Signale zu verwenden (Knacker und ähnliches), bei denen die diskriminatorischen Fähigkeiten des Gehöres recht weit beansprucht werden können, wogegen Musikmodulation einen erheblichen 'Toleranzbereich' aufweist. Eberhards Listen sind keine des Technikers, sondern des Tonaufnahmepraktikers, weshalb es sich lohnt, sie für unseren Fall heranzuziehen.
http://www.sengpielaudio.com
Hans-Joachim
Diese Abweichungen sind nicht elegant, aber auch nicht zu hören, umso mehr, als man um 1988 durchaus gemerkt hatte, weshalb an der CD herumgestänkert wurde, der Zug Richtung bzw. zurück zur A-B-Stereofonie bereits angefahren war.
Nachweisen kann man die Abweichungen nach der oben beschriebenen Methode auch mit Heimmitteln.
Beim Kollegen Eberhard Sengpiel kann man nachlesen, wie sich Zeitdifferenzen links/rechts in der Richtungswahrnehmung äußern. Die von einzelnen Forschern und Praktikern ihren Betrachtungen zugrundegelegten Äquivalenzen 'Pegeldifferenzen vs. Laufzeitdifferenzen' fallen aufgrund der Eigenschaften des menschlichen Gehöres durchaus unterschiedlich aus, je nach dem, welche Modulation gehört wird. Messtechniker neigen dazu, 'sehr technische' Signale zu verwenden (Knacker und ähnliches), bei denen die diskriminatorischen Fähigkeiten des Gehöres recht weit beansprucht werden können, wogegen Musikmodulation einen erheblichen 'Toleranzbereich' aufweist. Eberhards Listen sind keine des Technikers, sondern des Tonaufnahmepraktikers, weshalb es sich lohnt, sie für unseren Fall heranzuziehen.
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Hans-Joachim
