09.06.2006, 16:07
Zitat:MichaelB posteteHallo Michael,
Moin,
das ist der Vorverstärker vom legendären "Crescendo"-Projekt der Zeitschrift Elektor. Mittlerweile gut 25 Jahre alt. Der Vorverstärker war durchweg mit diskret aufgebauten Op-Amps aufgebaut, konnte modular aufgebaut werden, also mit oder ohne Klangregelung, mit oder ohne Kopfhörerverstärkung, etc. Die Ausgangsstufe arbeitete ohne Regelung, lediglich nach dem Ausgang wurde das Signal vom Lautstärkeregler abgesenkt. Damit wurde auch das Rauschen entsprechend gering gehalten.
Als Gimmicks hatte er eine Pegelanzeige mit 3 LEDs, sinnvollerweise grün, gelb und rot. Glücklicherweise konnte man die Ansprechschwelle selbst einstellenDazu gabs dann noch eine Infrarot-Fernbedienung.
Die Endstufe dazu bietet 2x 150 Watt Sinus, etwa 3 kW Impulsleistung und ist mit den berühmten Hitachi 2SK/SJ-Typen bestückt. Ich habe seinerzeit mit meiner Endstufe bei ACR in Frankfurt (zu der Zeit, wo sie noch ordentliche Lautsprecher und Hörner bauten) einen Hörtest gegen Accuphase und Burmester gemacht. Sie lag gleichauf ... auch der Vorvertärker. Also alles andere als ein "Bastelobjekt".
Gruß
Michael
PS: sowohl Vor- und Endstufe, als auch die Elektorhefte existieren bei mir noch.
Du schreibst, bei Dir stünden die Crescendo-Teile noch. Du hättest sie mal ernsthaft gehört. Kennst Du vielleicht auch die neueren Millenium-Geräte?
Im Internet habe ich von einem "Gleichspannungsoffsetproblem" der ursprünglichen Endstufe gelesen. Ist Dir da Näheres bekannt? Haben das die Jüngeren auch noch?
Der Verkäufer vom Steuergerät bietet mir nun auch den Endverstärker an. Allerdings deutlich teurer.
Ich frage mich nun, ob sich das Geld lohnt. Bei Dingsda steht aktuell eine jüngere Endstufe im "Restek-Design" ab 250 Euronen zum Verkauf (Display nicht angeschlossen). Welche Version wäre empfehlenswerter?
Tschüß, Matthias
Stapelbüttel von einem ganzen Haufen Quatsch

Dazu gabs dann noch eine Infrarot-Fernbedienung.