13.04.2006, 09:45
Die prägenden Stichworte wurden genannt:
- Sound
- Show
und nur unter diesem Aspekt kann ich dieser Geschichte etwas abgewinnen.
Die analoge Magnetbandtechnik und die Bandmaschinen wurden ja konsequent bis heute weiter entwickelt: Das Ergebnis ist die digitale Aufzeichnung. Zumindest, wenn man den HiFi-Gedanken konsequent anwendet.
Wenn es unbedingt die analoge Magnetbandtechnik sein muss - aus Gründen von Sound und Show z. B. - dann würde ich die Studer A820 als Highlight nehmen. Das soll jetzt nicht heissen, man könne die nicht mehr verbessern. Jedes Produkt ist ein Kompromiss seiner Zeit. Diese schreitet voran und eröffnet neue Möglichkeiten für anders gelegte Kompromisse. Warum hier die Technics gewählt wurde ist einleuchtend: Das war schon immer das bestausehendste Model, das Rodeo-Tonbandgerät schlechthin. Auf die technischen Gründe, so es welche gibt, bin ich gespannt.
Weiterentwickeln würde ich in folgende Richtungen:
a) Bandzugregelung - Bandführung
b) Einmesscomputer, um das optimale aus jedem Band herausholen zu können.
Der Punkt a) wurde bei der Studer A820 schon so perfektioniert, daß man am Sinn weiterer Entwicklungen zweifeln darf.
Der Punkt b) ist nicht realisiert, er steckt in den Anfängen. So kann man Einmess-Datensätze speichern und via PC / Software austauschen. Ein Einmessvorgang wie bei einem Cassettendeck - das wäre meine Wunschrichtung der Weiterentwicklung - GEWESEN.
Für die bestehenden Geräte sehe ich nicht viele Tuningmöglichkeiten. Der Erhalt des vom Entwickler vorgesehenen Neuzustandes ist, richtige Wahl des Basisproduktes vorausgesetzt, in aller Regel ausreichend - und dabei anspruchsvoll und schwierig genug.
Um es mal salopp zu formulieren: Bereits mit 70er-Jahre-Technik im Bestzustand kannst Du Las-Vegas-Show in Dein Wohnzimmer holen. Der Titel "Best soundig setup" wird nach persönlichem Geschmack vergeben und ist daher unrelevant. Den gewinnst Du auch mit einem Uher-Report, wenn es dem Zeitgeist entspricht.
- Sound
- Show
und nur unter diesem Aspekt kann ich dieser Geschichte etwas abgewinnen.
Die analoge Magnetbandtechnik und die Bandmaschinen wurden ja konsequent bis heute weiter entwickelt: Das Ergebnis ist die digitale Aufzeichnung. Zumindest, wenn man den HiFi-Gedanken konsequent anwendet.
Wenn es unbedingt die analoge Magnetbandtechnik sein muss - aus Gründen von Sound und Show z. B. - dann würde ich die Studer A820 als Highlight nehmen. Das soll jetzt nicht heissen, man könne die nicht mehr verbessern. Jedes Produkt ist ein Kompromiss seiner Zeit. Diese schreitet voran und eröffnet neue Möglichkeiten für anders gelegte Kompromisse. Warum hier die Technics gewählt wurde ist einleuchtend: Das war schon immer das bestausehendste Model, das Rodeo-Tonbandgerät schlechthin. Auf die technischen Gründe, so es welche gibt, bin ich gespannt.
Weiterentwickeln würde ich in folgende Richtungen:
a) Bandzugregelung - Bandführung
b) Einmesscomputer, um das optimale aus jedem Band herausholen zu können.
Der Punkt a) wurde bei der Studer A820 schon so perfektioniert, daß man am Sinn weiterer Entwicklungen zweifeln darf.
Der Punkt b) ist nicht realisiert, er steckt in den Anfängen. So kann man Einmess-Datensätze speichern und via PC / Software austauschen. Ein Einmessvorgang wie bei einem Cassettendeck - das wäre meine Wunschrichtung der Weiterentwicklung - GEWESEN.
Für die bestehenden Geräte sehe ich nicht viele Tuningmöglichkeiten. Der Erhalt des vom Entwickler vorgesehenen Neuzustandes ist, richtige Wahl des Basisproduktes vorausgesetzt, in aller Regel ausreichend - und dabei anspruchsvoll und schwierig genug.
Um es mal salopp zu formulieren: Bereits mit 70er-Jahre-Technik im Bestzustand kannst Du Las-Vegas-Show in Dein Wohnzimmer holen. Der Titel "Best soundig setup" wird nach persönlichem Geschmack vergeben und ist daher unrelevant. Den gewinnst Du auch mit einem Uher-Report, wenn es dem Zeitgeist entspricht.
Michael(F)
