12.04.2006, 06:49
Zitat:....Vor Kurzem Hatte Ich ein Mailwechell mit den Betreiber Dieser Seite:Das scheint auch nur so.
http://www.studerundrevox.de/index.html
Er Sagte mir das für REVOX Geräte nur Quantegy in Frage Käme das Dieses Für Revox das Beste Sei und nicht RMG. ....
Es gibt keine "einzig mögliche" Kombination von Band und Gerät.
Grade bei Revox fuhr man im Laufe der Jahre einen Zick- Zack- Kurs bei der Wahl der Bänder. Anfänglich favorisierte man Scotch, später schwenkte man für einige Jahre zu Agfa, ging dann aber wieder zurück zu Scotch. Ob´s daran lag das die ELA AG -Vertriebsfirma für Studer´s Revoxgeräte und Tochterfirma- Scotch- Bänder in die Schweiz importierte? Nachdem es mit dem als Revox 631 verkauften Scotch Classic große Probleme mit Schmierchargen gab, wechselte man zum Ampex 457 und verkaufte es als Revox 641. Was dann passierte dürfte bekannt sein. Nachdem es auch hier Probleme gab und auch die Nachfrage zurückging, wurde der Vertrieb von Bändern unter eigenem Namen eingestellt und den Kunden die Verwendung von LPR35 empfohlen, auch im Servicefall wurden die Revox- Maschinen auf dieses Material eingemessen.
Wie ich von einem gut informierten Menschen erfahren habe, hat Revox in Villingen nach eingehenden Prüfungen das RMG LPR35 für gut befunden und empfiehlt es auch weiterhin den Nutzern, man kann es auch beim Service kaufen. Vor dem Hintergrund, dass Quantegy- Material für Revox ebenso leicht zu bekommen ist, wird man sich wohl aus gutem Grund für RMG- Band entschieden haben.
Bei RMG ist man daran interessiert, die Qualität zu halten oder noch zu verbessern. So hat man, um das Modulationsrauschen zu verringern, die Rückseitenmattierung verändert. Dieses bei ersten Tests bemängelte Problem ist somit abgeschafft. Ich gehe davon aus, dass wenn wirklich Mängel auftreten, diese von RMG geprüft und schadhaftes Material ersetzt wird.
Sowohl Quantegy als auch RMG fertigen Bänder hoher Qualität. Wer seine Maschine sorgfältig und richtig auf ein Bandmaterial einmißt, wird vergleichbare und sehr gute Ergebnisse erzielen. Wobei mir persönlich die RMG- Produkte sympathischer sind. Neben ihren den Quantegybändern ebenbürtigen elektroakustischen Eigenschaften wickeln sie besser. Das kommt langfristig der Qualität zugute, weil die Gefahr der Bandkantenbeschädigung durch ausschießende Lagen im Wickel fortfällt. Als Nebeneffekt ist daher auch der preiswertere Betrieb auf Kern möglich.
Edit: Zu dem Vorschlag von mferencik möchte ich bemerken, dass das "authentische Agfa- Band" PE36 -übrigens ein Material ohne Rückseitenbeschichtung- war. Dieses Material ist wirklich nicht mehr zeitgemäß und nur noch als meist abgenudeltes Gebrauchtmaterial zu beschaffen.
Wirklich authentisch für die A77 wäre Revox 601 / Scotch 207 oder für die B77 Revox 631 / Scotch Classic. Revox 601 bzw. Scotch 207 lassen sich meist noch problemlos verwenden, wenn auch die Qualität heutigen Bändern nicht vollumfänglich entspricht. Mit Revox 631/ Scotch Classic ist Ärger vorprogrammiert und die Anschaffung von Großgebinden Alkohol und Wattestäbchen ratsam.
Frank
Wer aus dem Rahmen fällt, muß vorher nicht unbedingt im Bilde gewesen sein.
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