09.04.2006, 15:37
Nammidaach...,
kaufen ist bei Uher immer etwas gefährlich, weil -wie auch bei Grundig- mit den DIN-Steckern so ziemlich alles angestellt wurde, was man irgendwie abstellen konnte. Infolgedessen bammelt an den vermutlich bis möglicherweise 7 (in deutscher Sprache: sieben) Kontakten der Mikrofonbuchsen deines Gerätes (welches 4200 ist es genau?) neben den eigentlichen Mikroeingängen auch Masse in mehrfacher Ausführung und Beschaffenheit, sowie eine positive Betriebsspannung herum.
In deinem Falle dürfte daher das sinnvollste Procedere im schlichten Selbstlöten bestehen. Das 4200 IC besitzt 'normale', unsymmetrische Mikrofoneingänge, deren heißer, also Modulation führender Anschluss auf dem Kontakt 3 der Buchse I (linker Kanal) bzw. der Buchse II (rechter Kanal) aufliegt. Masse/Schirm wird in beiden Fällen an den Kontakt 2 des siebenpoligen Steckers angelötet.
Siebenpolige DIN-Stecker (auch in Version mit dem bei Uher-Reorts üblichen Renkverschluss) erhält man im etwas besser sortierten Elektronikhandel (Bürklin u.a. Vertreter des Genres), Regulär-DIN-5 tut es aber auch, denn der 180°-Fünfpoler (und mit ihm der 3-Poler!) passt -ab Werk und immer so geplant, von Uher erst recht- in die 7-Pol-Buchse.
Wenn dir also an der Betriebsmasse von Kontakt 7 nicht gelegen ist, erfüllen sogar übliche 3- oder 5-Poler ihren Zweck.
Klassische NF-Kondensatormkrofone (mit Phantomspeisung) sind nur über Kunstkniffe bzw. Hinzufügungen an den Eingang anzuschließen, den man bitte auch nicht mit irgendwelchen Widerständen malträtiere, weil die von MIkros abgegebene Nutzspannung im Rufe naturgegebener Unantastbarkeit steht. Jede Vernichtung von Mikrofonspannung muss -zumeist- mit einem erhöhten Restrauschen teuer und unabänderlich bezahlt werden. Jeder Profi behandelt namentlich bei dynamischen Mikrofonen erreichte Mikrofonpegel daher mit größter Ehrerbietung. Was auf der Mikroseite versemmelt wurde, ist nie wieder herzuholen, oder umgekehrt: Was ebendort erreicht wurde, muss man dir erst einmal wieder nehmen. Und da hätte sogar unser großes Peterle von der Steinbrück' so seine Probleme, nachdem der nicht einmal etwas von Finanzpolitik versteht, was er selbst natürlich anders sieht.
Demnach: Geschirmtes Kabel (eine Seele, Schirm drum), Zentralkontakt ("tip") der Mono-Klinkenkupplung auf DIN 3, Masse der Klinke ("sleeve") auf DIN 2. Sorgfältig löten, DIN-Stecker nicht verbraten.
Mikrofon einstecken, muss gehen.
Wenn du mehr erwartest, solltest du nochmals fragen.
Hans-Joachim
kaufen ist bei Uher immer etwas gefährlich, weil -wie auch bei Grundig- mit den DIN-Steckern so ziemlich alles angestellt wurde, was man irgendwie abstellen konnte. Infolgedessen bammelt an den vermutlich bis möglicherweise 7 (in deutscher Sprache: sieben) Kontakten der Mikrofonbuchsen deines Gerätes (welches 4200 ist es genau?) neben den eigentlichen Mikroeingängen auch Masse in mehrfacher Ausführung und Beschaffenheit, sowie eine positive Betriebsspannung herum.
In deinem Falle dürfte daher das sinnvollste Procedere im schlichten Selbstlöten bestehen. Das 4200 IC besitzt 'normale', unsymmetrische Mikrofoneingänge, deren heißer, also Modulation führender Anschluss auf dem Kontakt 3 der Buchse I (linker Kanal) bzw. der Buchse II (rechter Kanal) aufliegt. Masse/Schirm wird in beiden Fällen an den Kontakt 2 des siebenpoligen Steckers angelötet.
Siebenpolige DIN-Stecker (auch in Version mit dem bei Uher-Reorts üblichen Renkverschluss) erhält man im etwas besser sortierten Elektronikhandel (Bürklin u.a. Vertreter des Genres), Regulär-DIN-5 tut es aber auch, denn der 180°-Fünfpoler (und mit ihm der 3-Poler!) passt -ab Werk und immer so geplant, von Uher erst recht- in die 7-Pol-Buchse.
Wenn dir also an der Betriebsmasse von Kontakt 7 nicht gelegen ist, erfüllen sogar übliche 3- oder 5-Poler ihren Zweck.
Klassische NF-Kondensatormkrofone (mit Phantomspeisung) sind nur über Kunstkniffe bzw. Hinzufügungen an den Eingang anzuschließen, den man bitte auch nicht mit irgendwelchen Widerständen malträtiere, weil die von MIkros abgegebene Nutzspannung im Rufe naturgegebener Unantastbarkeit steht. Jede Vernichtung von Mikrofonspannung muss -zumeist- mit einem erhöhten Restrauschen teuer und unabänderlich bezahlt werden. Jeder Profi behandelt namentlich bei dynamischen Mikrofonen erreichte Mikrofonpegel daher mit größter Ehrerbietung. Was auf der Mikroseite versemmelt wurde, ist nie wieder herzuholen, oder umgekehrt: Was ebendort erreicht wurde, muss man dir erst einmal wieder nehmen. Und da hätte sogar unser großes Peterle von der Steinbrück' so seine Probleme, nachdem der nicht einmal etwas von Finanzpolitik versteht, was er selbst natürlich anders sieht.
Demnach: Geschirmtes Kabel (eine Seele, Schirm drum), Zentralkontakt ("tip") der Mono-Klinkenkupplung auf DIN 3, Masse der Klinke ("sleeve") auf DIN 2. Sorgfältig löten, DIN-Stecker nicht verbraten.
Mikrofon einstecken, muss gehen.
Wenn du mehr erwartest, solltest du nochmals fragen.
Hans-Joachim
