02.04.2006, 09:36
Zitat:dl2jas posteteDu meinst di Benedetto? Den meinte ich auch, Hilpert ist ebenfalls ein gutes Beispiel. Beide konzentrieren sich auf (Marken)namen die das Überleben sichern. Im einen Fall ist es Revox, im anderen Falle Telefunken, aber mit der Einschränkung Studiotechnik. Könnte Hilpert davon leben, einen Mr. Hit zu reparieren oder ein Magnetofon 203? Das meint ich damit.
(...) Ganz wenige können es. Man denke an den Revoxschrauber Benetti oder Hilpert für AEG/Telefunken in Hamburg. (...)
Die Aussicht, daß ein talentierter Löter und Schrauber sich selbständig macht und sagt "Was ich für mich alleine schaffe, kann ich auch anderen anbieten" ist nicht schlecht. Mit etwas Glück ist der Mann auch fachlich gut, so daß dort nicht nur gebastelt sondern kompetent repariert oder überholt wird. Hier sind die Aussichten schon kleiner, denn das Fachwissen geht kontinuierlich verloren. Vieles, was angewendet wird, ist die Kopie von der Kopie, erweitert um autodidaktisch erworbene Erkentnisse. Kann funktionieren.
Daß dann tatsächlich ohne mit der Wimper zu zucken die Börse gezückt wird, wenn für eine Grundig TK 248 150.-- Euro fällig werden .... das wiederum bezweifle ich. Es ist eben ein Unterschied, ob man für sich arbeitet, jemandem einen Freundschaftsdienst erweist, einen Deal "Arbeit gegen Arbeit" macht oder ob man von einer Tätigkeit gesichert Existieren kann.
Ich denke möglich ist das schon, nicht für viele, aber wer wirklich gut ist, wird sich die Arbeit aussuchen können.
Michael(F)
