01.04.2006, 08:06
Die Motorisierten sind uns weit vorraus. Für alte Autos gibt es mehrere Fachzeitschriften, für alte Motorräder eine, und das ist nur die Ausbeute im deutschsprachigen Raum. Es gibt regelmäßig Börsen und es gibt Firmen, die vom Support für Oldtimer leben. So ein Oldtimer hat aber auch andere Möglichkeiten, wie z. B. HiFi oder Photo. Man kann sich damit in der Öffentlichkeit präsentieren, an Ausfahrten teilnehmen, und wenn man beobachtet, wie wichtig die Heilige Kuh namens Auto hierzulande ist, der wundert sich auch nicht, daß die Vergangenheit hochgehalten wird.
Bei Photographie sieht das schon ganz anders aus. Da gab es mal die Zeitschrift "Photo Deal", die es vielleicht immer noch gibt, die aber unter Ausschluss der Öffentlichkeit verkauft wird. Photohändler haben traditonell immer eine kleine Ecke mit sog. "Gelegenheiten" im Schaufenster eingerichtet, wo gebrauchtes verkauft wurde. Oft waren die Preise von Händler zu Händler sehr ähnlich, auch über regionale Grenzenn hinweg. Mein Eindruck: Wenn man mal von einigen wenigen sehr begehrten Objekten aus den Häusern Hasselblad, Rollei und Leitz absieht sind das solide Preise in einem ganz guten Verhältnis zum Neuwert der Ware, aber eben Preise für gebrauchte Ware und keinesfalls die einer potentiellen Wertlanlage.
Bei HiFi sehe ich das ähnlich, wobei hier der Support durch die Händler fehlt. Gebrauchtes wurde eher widerwillig in Zahlung genommen und nebenher verkauft. Es gibt keine Organisationen und Vereine, es gibt keine speziellen Zeitschriften. Hin und wieder kommen in den etablierten Blättern die "Klassiker" zu ihrem Recht - das war's dann aber auch.
Von der Reparatur und der Betreuung alter HiFi-Geräte kann man nicht leben, es sei denn, man konzentriert sich auf die wenigen Namen die auch heute noch ein Überleben sichern. Daß engagierte Leute versuchen in der Szene Fuß zu fassen hat nichts zu sagen - die allerwenigsten schaffen es sich dauerhaft zu etablieren. Für ein kaputtes Gerät eine Lösung zu finden ist das Eine, seine Arbeit so bezahlt zu kommen, daß man davon leben kann ist das Andere. Nur wenige schaffen es, eine professionelle Leistung solide und beständig so anzubieten, wie man das in anderen Branchen gewohnt ist. Reparatur von altem HiFi ist entweder sehr teuer oder man ist auf engagierte Private angewiesen und auch auf deren private Unzulänglichkeiten.
Ich denke, daß unser Hobby da sehr am hinterherhinken ist. Eine aus dem Keller gezogenen A77 mag einen kleinen Profit bringen, wenn man sie verkauft, ansonsten werden Royal und TKxxx auch in nächster Zeit mehr Freude bereiten denn Pulver in den Geldbeutel spülen.
Damit kann ich aber gut leben.
Bei Photographie sieht das schon ganz anders aus. Da gab es mal die Zeitschrift "Photo Deal", die es vielleicht immer noch gibt, die aber unter Ausschluss der Öffentlichkeit verkauft wird. Photohändler haben traditonell immer eine kleine Ecke mit sog. "Gelegenheiten" im Schaufenster eingerichtet, wo gebrauchtes verkauft wurde. Oft waren die Preise von Händler zu Händler sehr ähnlich, auch über regionale Grenzenn hinweg. Mein Eindruck: Wenn man mal von einigen wenigen sehr begehrten Objekten aus den Häusern Hasselblad, Rollei und Leitz absieht sind das solide Preise in einem ganz guten Verhältnis zum Neuwert der Ware, aber eben Preise für gebrauchte Ware und keinesfalls die einer potentiellen Wertlanlage.
Bei HiFi sehe ich das ähnlich, wobei hier der Support durch die Händler fehlt. Gebrauchtes wurde eher widerwillig in Zahlung genommen und nebenher verkauft. Es gibt keine Organisationen und Vereine, es gibt keine speziellen Zeitschriften. Hin und wieder kommen in den etablierten Blättern die "Klassiker" zu ihrem Recht - das war's dann aber auch.
Von der Reparatur und der Betreuung alter HiFi-Geräte kann man nicht leben, es sei denn, man konzentriert sich auf die wenigen Namen die auch heute noch ein Überleben sichern. Daß engagierte Leute versuchen in der Szene Fuß zu fassen hat nichts zu sagen - die allerwenigsten schaffen es sich dauerhaft zu etablieren. Für ein kaputtes Gerät eine Lösung zu finden ist das Eine, seine Arbeit so bezahlt zu kommen, daß man davon leben kann ist das Andere. Nur wenige schaffen es, eine professionelle Leistung solide und beständig so anzubieten, wie man das in anderen Branchen gewohnt ist. Reparatur von altem HiFi ist entweder sehr teuer oder man ist auf engagierte Private angewiesen und auch auf deren private Unzulänglichkeiten.
Ich denke, daß unser Hobby da sehr am hinterherhinken ist. Eine aus dem Keller gezogenen A77 mag einen kleinen Profit bringen, wenn man sie verkauft, ansonsten werden Royal und TKxxx auch in nächster Zeit mehr Freude bereiten denn Pulver in den Geldbeutel spülen.
Damit kann ich aber gut leben.
Michael(F)
