23.02.2006, 22:16
Zitat:Theaterschmitz posteteEinmessung und Bandzug wollte gerade ich (die Suchfunktion klärt auf) keinesfalls in einen Topf werfen. Meine Frage zielte auf einen Bandtyp, der als klassischer Klebetyp bekannt ist, der selbst eine Nagra IV über ihre mechanischen Grenzen hinaus fordern würde.
BASF - genauen Typ muss ich erst nachsehen, glaube PER 246??? Die Maschine ist aber aufnahmeseitig auf diesen Bandtyp eingemessen. Passiert aber auch mit anderen Bändern (bei alten ORWO-bändern). Denke nicht, dass es daran liegt.
Das scheint aber nicht vorzuliegen, wobei ich ein PER 246 nicht kenne. Dies muss nichts bedeuten, denn ein PER 368 hätte ich als Nichtklebeband im Angebot.
Neben der von Andreas angesprochenen Riemenfrage kam zumindest bei den der Nagra III anlässlich des Nachlassens der 'Traktionsleistung' immer eine Reinigung des Motors in Betracht, so wie das auch von Stefan Kudelski im Handbuch zur III (S. 13) beschrieben wird. Leider besitze ich kein Handbuch zur Nagra IV, weshalb ich nicht recht sagen kann, ob auch bei ihr ein verschmutzter Kommutator vorkommt/vorkommen kann.
Da dieses Gerät nämlich relativ spät auf den Markt kam, lässt sich nicht ausschließen, dass hier kein Gleichstrom-, sondern ein über einen Umrichter kommutierter Drehstrommotor Verwendung fand. Das aber weiß ich nicht sicher. Ein Drehstrommotor leidet aber gemeinhin nicht an einem verschmutzten Kommutator.
Sollte bei der Nagra IV definitiv ein klassischer Nagra-Gleichstromantrieb angewandt worden sein, müsste man den Motor, den Zustand der Bürsten, des Kollektors und der Lager mit ins Kalkül ziehen und sich auf eine Reinigung einstellen, wenn denn nicht die Motorelektronik irgendwo an der Wand steht, die es ja seit Ende der Federwerksepoche in Cheseaux immer gab. Probleme an der Motorelektronik sind allemal unabhängig vom Kommutierungsverfahren (mit oder ohne Bürsten) möglich...
Hans-Joachim
