04.02.2006, 22:41
Ich habe mal irgenwo gehört, daß der Name "Shamrock" nicht ganz unbewusst von der Firma Ampex gewählt wurde:
"Shamrock" übersetzt ins Deutsche heißt "Kleeblatt".
Wenn man Glück hatte, dann fand man in der Schachtel hochwertigstes Studioband (sozusagen das "vierblättrige Kleeblatt"), wenn man Pech hatte, konnte man auch einfaches, für Audio beschränkt nutzbares Datenband vorfinden (quasi das "Standard-Kleeblatt mit nur 3 Blättern").
Die Shamrock Bänder waren meines Wissens aber immer Ausschussware oder B-Ware aus der Ampex-Produktion. Wenn z.B. eine Charge des bekannten 456 Bandes nicht 100% den Vorgaben entsprach, wanderte diese in die Shamrock Kartons...
Leider konnte man nie genau von der Verpackung auf den Inhalt schließen. Daher war der Kauf wirklich reine Glücksache.
Mich würde nur interessieren, ob in der Glanzzeit der Tonbänder im Heimsektor die Ampex- oder die Shamrock-Bänder der Firma Ampex mehr Gewinn einbrachten.
Wenn man heute eine alte Bändersammlung mit 18er Spulen durchwühlt, findet man mit Sicherheit mindestens ein Shamrock-Band, aber doch seltener original Ampex-Bänder.
Auch interessant ist die Verbreitung von 18cm und 26,5cm Shamrock-Bändern.
Meiner Meinung sind die 26,5er Shamrocks wesentlich seltener verbreitet als die 18er.
Vieleicht liegt es daran, daß die Besitzer von Großspulern schon eher Wert auf Qualität der Bänder legte als die der kleinen Koffergeräte.
Vielleicht aber auch, weil es keine ernst zu nehmende Maschine jemals gab, die von Werk aus auf Shamrock eingemessen wurde...
Viele Grüße,
Silvio
"Shamrock" übersetzt ins Deutsche heißt "Kleeblatt".
Wenn man Glück hatte, dann fand man in der Schachtel hochwertigstes Studioband (sozusagen das "vierblättrige Kleeblatt"), wenn man Pech hatte, konnte man auch einfaches, für Audio beschränkt nutzbares Datenband vorfinden (quasi das "Standard-Kleeblatt mit nur 3 Blättern").
Die Shamrock Bänder waren meines Wissens aber immer Ausschussware oder B-Ware aus der Ampex-Produktion. Wenn z.B. eine Charge des bekannten 456 Bandes nicht 100% den Vorgaben entsprach, wanderte diese in die Shamrock Kartons...
Leider konnte man nie genau von der Verpackung auf den Inhalt schließen. Daher war der Kauf wirklich reine Glücksache.
Mich würde nur interessieren, ob in der Glanzzeit der Tonbänder im Heimsektor die Ampex- oder die Shamrock-Bänder der Firma Ampex mehr Gewinn einbrachten.
Wenn man heute eine alte Bändersammlung mit 18er Spulen durchwühlt, findet man mit Sicherheit mindestens ein Shamrock-Band, aber doch seltener original Ampex-Bänder.
Auch interessant ist die Verbreitung von 18cm und 26,5cm Shamrock-Bändern.
Meiner Meinung sind die 26,5er Shamrocks wesentlich seltener verbreitet als die 18er.
Vieleicht liegt es daran, daß die Besitzer von Großspulern schon eher Wert auf Qualität der Bänder legte als die der kleinen Koffergeräte.
Vielleicht aber auch, weil es keine ernst zu nehmende Maschine jemals gab, die von Werk aus auf Shamrock eingemessen wurde...

Viele Grüße,
Silvio
