18.10.2025, 16:51
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 18.10.2025, 20:25 von Analoghoerer.
Bearbeitungsgrund: unzutreffende Aussage berichtigt, Fotos angefügt
)
In unserer kleinen Klitsche (Zweigwerk) gabs keinen Betriebs"funk", in der Kantine gabs eine Anlage, da dudelte manchmal das Radio, zu Feiern brachten die Leute ihre eigenen Cassetten mit. Mitbekommen hab ich den Betriebsfunk nur aus größeren Betrieben, uA. aus unserem Stammwerk. Das machte in der Regel aber niemand, der speziell dafür angestellt war, das lief als "gesellschaftliche Arbeit" nebenher. Die Beschallung erfolgte wohl hauptsächlich in Aufenthaltsräumen (Kantine etc.), am Arbeitsplatz eher nicht. Diese Lautsprecher hingen allerdings in allen Räumen, die wurden ja auch für wichtige Durchsagen, Feueralarm u.dgl. genutzt, manche konnte man aber auch leise stellen bzw. ausschalten. Technisch war das ein 100V Lautsprechernetz, das in mehrere entsprechend zusammenschaltbare Gruppen aufgeteilt war, die von einer Verstärkerzentrale (in den 80ern meist auf LV50 Verstärkern basierend) versorgt wurde. Dort war dann auch das Studio untergebracht, neben Durchsagen und der Wiedergabe von Tonkonserven konnten auch empfangene Rundfunkprogramme aufgeschaltet werden.
So sahen die Lautsprecher aus:
In das kleine Loch konnte bei Bedarf ein solides Drahtpoti zur Laustärkereduzierung eingesetzt werden. Gänzlich abschaltbar waren die Lautsprecher (entgegen meiner früheren Aussage) aber nicht.
Gruß Holger
So sahen die Lautsprecher aus:
In das kleine Loch konnte bei Bedarf ein solides Drahtpoti zur Laustärkereduzierung eingesetzt werden. Gänzlich abschaltbar waren die Lautsprecher (entgegen meiner früheren Aussage) aber nicht.
Gruß Holger
