10.10.2025, 13:28
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 10.10.2025, 14:24 von kesselsweier.)
Das MAGNETOPHONBAND BASF für Heimanwendungen aus Ludwigshafen (1950 - 1969)
Mit dem Aufkommen von Tonbandgeräten auch für den Heimgebrauch und mit den damit verbundenen geringeren Bandgeschwindigkeiten und Spulengrößen entwickelte die Badische Anilin- und Soda-Fabrik AG auch Magnetophonbänder speziell für den Heimgebrauch. Auch war die neue Bandbreite (6,25 mm anstelle bislang 6,5 mm) bereits berücksichtigt, ebenso wie die internationale (innenliegende) Schichtlage.
Ab 1950: Typ LGH (Luvitherm Guss Hochempfindlich, 1950-1954) Magnetophon-Standardband, nun auch für 19 cm/s, auf BASF-eigener PVC-Folie (Luvitherm) 1000m Kern, 700m Kunststoffspule (25 cm), 350m Kunststoffspule (18 cm)
Werbung 1951 und 1952:
Gestaltung 1950 (links, Bildquelle: Buch "Zeitschichten"; Gestaltung 1952 (rechts, Bildquelle: Magnetbandmuseum.de):
Ergo dürfte das weltbekannte rot-weiße-Kreisel-Logo aus 1952 stammen? Weiß jemand etwas über den Gestalter?
Ab 1953: Typ LGS (Luvitherm Guss Supra) Magnetophonband auf PVC-Folie (Luvitherm). Nun mit nadelförmigem Pigment.
Werbung 1954:
Das LGS gab es in fünf Gestaltungsversionen:
Version 1: 1953-~1955, Papp-Schwenkkassette nur mit Aufdruck LGS, keine Farbbezeichnung im Inneren des Kreisels, Unterscheidung ggf. "Magnetophon-Langspielband", Spule mit Siegel und Plombe
Version 2: ~1955-~1958, Schwenkkassette nur mit Aufdruck LGS, Bezeichnung im Inneren des Kreisels mit Farbcodierung rot oder grün, Bandklammer zur Vorspannbandfixierung, Spule mit Siegel und Plombe?
Version 3: ~1959-~1963, Schwenkkassette mit Aufdruck samt Mikrometerangabe "Typ LGS 52 (rot) / LGS 35 (grün) / LGS 26 (blau)
Version 4: ~1963-~1966, wie Version 3, Bezeichnung "Typ" entfallen, mehrsprachige Produktangabe
Version 5: ~1966-1969, Kunststoffkassette (oder Runddose) mit geändertem Spulenetikett, Schriftzug "Magnetophonband" entfallen
LGS 55 (~1957-~1960) Das erste Signier-Tonband der Welt (Standardband 11 cm mit gelber Rückseite), primär für Filmton und Reportergeräte
(Jemand ein Photo?)
LGS 52 (1953-1969) Standardband, ab 1963 nicht mehr im Heimtonband-Programm gelistet; mit der Charge 22 138 das DIN Heimton-Referenzleerband (Bezugsband-Leerteil) ab 1956. Bei frühen Exemplaren (bis wann?) war die Trägerfolie rot eingefärbt.
Versionen 2, 1, 3 und 5 (Bilderquelle: eBay.de):
LGS 35 (1954-1969) Das erste Langspielband der Welt. Spulenfarbe grün-transparent (anstatt glasklar) bis ca. 1959??
Versionen 1-5 (Bilderquelle 1-4: ebay.de, V5: Vollspurlöschkopf):
LGS 26 (1958-1969) Doppelspielband; mit der Charge 110 211 das DIN Heimton-Referenzleerband ab 1962.
Werbung 1958:
Versionen 3-5 (Bilderquelle 3-4: eBay.de, V5: Zeitschichten):
(weiter in Teil2)
Mit dem Aufkommen von Tonbandgeräten auch für den Heimgebrauch und mit den damit verbundenen geringeren Bandgeschwindigkeiten und Spulengrößen entwickelte die Badische Anilin- und Soda-Fabrik AG auch Magnetophonbänder speziell für den Heimgebrauch. Auch war die neue Bandbreite (6,25 mm anstelle bislang 6,5 mm) bereits berücksichtigt, ebenso wie die internationale (innenliegende) Schichtlage.
Ab 1950: Typ LGH (Luvitherm Guss Hochempfindlich, 1950-1954) Magnetophon-Standardband, nun auch für 19 cm/s, auf BASF-eigener PVC-Folie (Luvitherm) 1000m Kern, 700m Kunststoffspule (25 cm), 350m Kunststoffspule (18 cm)
Werbung 1951 und 1952:
Gestaltung 1950 (links, Bildquelle: Buch "Zeitschichten"; Gestaltung 1952 (rechts, Bildquelle: Magnetbandmuseum.de):
Ergo dürfte das weltbekannte rot-weiße-Kreisel-Logo aus 1952 stammen? Weiß jemand etwas über den Gestalter?
Ab 1953: Typ LGS (Luvitherm Guss Supra) Magnetophonband auf PVC-Folie (Luvitherm). Nun mit nadelförmigem Pigment.
Werbung 1954:
Das LGS gab es in fünf Gestaltungsversionen:
Version 1: 1953-~1955, Papp-Schwenkkassette nur mit Aufdruck LGS, keine Farbbezeichnung im Inneren des Kreisels, Unterscheidung ggf. "Magnetophon-Langspielband", Spule mit Siegel und Plombe
Version 2: ~1955-~1958, Schwenkkassette nur mit Aufdruck LGS, Bezeichnung im Inneren des Kreisels mit Farbcodierung rot oder grün, Bandklammer zur Vorspannbandfixierung, Spule mit Siegel und Plombe?
Version 3: ~1959-~1963, Schwenkkassette mit Aufdruck samt Mikrometerangabe "Typ LGS 52 (rot) / LGS 35 (grün) / LGS 26 (blau)
Version 4: ~1963-~1966, wie Version 3, Bezeichnung "Typ" entfallen, mehrsprachige Produktangabe
Version 5: ~1966-1969, Kunststoffkassette (oder Runddose) mit geändertem Spulenetikett, Schriftzug "Magnetophonband" entfallen
LGS 55 (~1957-~1960) Das erste Signier-Tonband der Welt (Standardband 11 cm mit gelber Rückseite), primär für Filmton und Reportergeräte
(Jemand ein Photo?)
LGS 52 (1953-1969) Standardband, ab 1963 nicht mehr im Heimtonband-Programm gelistet; mit der Charge 22 138 das DIN Heimton-Referenzleerband (Bezugsband-Leerteil) ab 1956. Bei frühen Exemplaren (bis wann?) war die Trägerfolie rot eingefärbt.
Versionen 2, 1, 3 und 5 (Bilderquelle: eBay.de):
LGS 35 (1954-1969) Das erste Langspielband der Welt. Spulenfarbe grün-transparent (anstatt glasklar) bis ca. 1959??
Versionen 1-5 (Bilderquelle 1-4: ebay.de, V5: Vollspurlöschkopf):
LGS 26 (1958-1969) Doppelspielband; mit der Charge 110 211 das DIN Heimton-Referenzleerband ab 1962.
Werbung 1958:
Versionen 3-5 (Bilderquelle 3-4: eBay.de, V5: Zeitschichten):
(weiter in Teil2)
