Gab es auch Studermaschinen auf Basis der A77?
#6
In der Publikation von Peter Holenstein "Die sprechenden Maschinen" werden u.a. auf Seite 446 ff die Konzernumsätze nach Gesellschaften dargestellt.

Danach wurden folgende Umsätze (in Franken) erzielt:

1971/72
ELA AG Regensdorf 43.318.331,50
Studer Franz AG Wettingen 18.321.153,30
Willi Studer GmbH Löffingen 19.532.654,00

Auch in den Folgejahren lag der Umsatz der Profisparte in aller Regel um rd. 100 % über dem Umsatz der Consumerprodukte. Zu berücksichtigen hierbei ist, dass auch Revox-Geräte (A 7XX) nicht in Löffingen sondern in Regensdorf gebaut worden sind. So auch später B 760, B 780. Andererseits wurden beispielsweise A 725 und A 727 in Löffingen produziert.

Erstmals für das Geschäftsjahr 1973/74 wurde in Anbetracht des Wechsels von der Studer Franz AG zur Studer International AG deren Umsatzzahlen herangezogen.

Die Profisparte erzielte demnach immer deutlich höhere Umsätze.

Mit der PR 99 wollte man verstärkt Produkte unter dem Revox-Label im halbprofessionellen Bereich etablieren, wie auch später mit C 115 etc. Möglicherweise oder gerade in Anbetracht der Preis- und Anspruchsdifferenz zu den Studer-Produkten.

Bernd
Gruß
Dreizack
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[Kein Betreff] - von mash - 16.11.2005, 14:40
[Kein Betreff] - von Tonband-Ilja - 16.11.2005, 15:17
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