29.07.2025, 19:53
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 30.07.2025, 05:57 von Ferrograph.)
Auf den Film "Becoming Led Zeppelin" habe ich lange gewartet.
Im Mai habe ich ihn im Kino zum ersten Mal konsumiert, außer mir waren vielleicht noch 6 oder 7 Altersgenossen von Anfang 60 bis Mitte 70 in der Aufführung.
Vor 50 Jahren wären es sicher bedeutend mehr Zuschauer gewesen...
Ich war gespannt, schließlich gab es schon mehrere Versuche diese Band zu portraitieren.
Sicher, die Aufnahmen von 1973 im Film "The Song Remains The Same" zeigen Led Zeppelin fast auf dem Höhepunkt ihres Tourlebens, technisch und inhaltlich gäbe es da aber aus meiner Sicht noch Spielraum.
Umso mehr war ich auf diese Musikdokumentation gespannt in denen die Musiker selbst zu Wort kommen und es außerdem nicht nur um Sex, Drugs und Rock`n Roll geht.
Damit man mich nicht falsch versteht; ich liebe auch die Doku "Exile On Mainstreet" von den Stones, aber die erstmals in Bildern gezeigte Led Zeppelin Geschichte ist anders...
Der Film beginnt mit den einprägsamen Bildern des Luftschiffes "Hindenburg", über die Bedrohung durch den "Blitz" in England, das Nachkriegsgroßbritannien in denen die Musiker in vollkommen unterschiedlichen Millieus aufwuchsen und spannt den Bogen von Schulbands und Kirchenchor über Skiffle hin zum Rock`n Roll in Amerika...
Es stehen die Lebenswege aller 4 Musiker im Mittelpunkt. Es wird die Geschichte sachlich aber auch sehr humorvoll erzählt, wie aus Sessionmusikern und Vorgängerbands schließlich der bleierne Zeppelin entstand (Zitat eines Musikerkollegen) aus dessen erster Silbe das "a" entfernt wurde...
Neben der guten Musik gibt es auch sehr viele Bilder von Studiotechnik, richtigen "amtlichen" Bandmaschinen und natürlich jede Menge Bühnenequipment.
Manches im Film scheint aus heutiger Sicht auch skurril, aber sei es drum.
Als angenehm empfinde ich auch, daß der Film Anfang der 70er Jahre endet, so wie es der Titel verspricht.
Es gibt meines Wissens zur Zeit keine Fassung mit deutschen Untertiteln, das tut dem Inhalt jedoch keinen Abbruch...
Gruß Jan
Im Mai habe ich ihn im Kino zum ersten Mal konsumiert, außer mir waren vielleicht noch 6 oder 7 Altersgenossen von Anfang 60 bis Mitte 70 in der Aufführung.
Vor 50 Jahren wären es sicher bedeutend mehr Zuschauer gewesen...
Ich war gespannt, schließlich gab es schon mehrere Versuche diese Band zu portraitieren.
Sicher, die Aufnahmen von 1973 im Film "The Song Remains The Same" zeigen Led Zeppelin fast auf dem Höhepunkt ihres Tourlebens, technisch und inhaltlich gäbe es da aber aus meiner Sicht noch Spielraum.
Umso mehr war ich auf diese Musikdokumentation gespannt in denen die Musiker selbst zu Wort kommen und es außerdem nicht nur um Sex, Drugs und Rock`n Roll geht.
Damit man mich nicht falsch versteht; ich liebe auch die Doku "Exile On Mainstreet" von den Stones, aber die erstmals in Bildern gezeigte Led Zeppelin Geschichte ist anders...
Der Film beginnt mit den einprägsamen Bildern des Luftschiffes "Hindenburg", über die Bedrohung durch den "Blitz" in England, das Nachkriegsgroßbritannien in denen die Musiker in vollkommen unterschiedlichen Millieus aufwuchsen und spannt den Bogen von Schulbands und Kirchenchor über Skiffle hin zum Rock`n Roll in Amerika...
Es stehen die Lebenswege aller 4 Musiker im Mittelpunkt. Es wird die Geschichte sachlich aber auch sehr humorvoll erzählt, wie aus Sessionmusikern und Vorgängerbands schließlich der bleierne Zeppelin entstand (Zitat eines Musikerkollegen) aus dessen erster Silbe das "a" entfernt wurde...
Neben der guten Musik gibt es auch sehr viele Bilder von Studiotechnik, richtigen "amtlichen" Bandmaschinen und natürlich jede Menge Bühnenequipment.
Manches im Film scheint aus heutiger Sicht auch skurril, aber sei es drum.
Als angenehm empfinde ich auch, daß der Film Anfang der 70er Jahre endet, so wie es der Titel verspricht.
Es gibt meines Wissens zur Zeit keine Fassung mit deutschen Untertiteln, das tut dem Inhalt jedoch keinen Abbruch...
Gruß Jan

