23.06.2025, 20:54
Guten Abend die Herren.
Da ich seit langem auf der Suche nach einer Löschdrossel bin, aber nicht wirklich fündig werde reifte in mir der Gedanke einen solchen Apparat selbst zu konstruieren.
Ganz wichtig: Ich habe zwar Elektrotechnische Kenntnisse, in diesem speziellen Fall aber keine Ahnung was ich tue
.
Das ist also alles ein Experiment. Mein geringes Wissen stammt aus dem Studium von Patenten und dem Betrachten von Fotos aus dem Internet.
Ich verfüge aber über die Ausrüstung und das Wissen um dieses Experiment sicher durchzuführen. Wer's nachmacht: Eigene Gefahr! Bitte zumindest einen Trenntrafo verwenden! Spielerein mit Netzspannung könne LEBENSGEFÄHRLICH sein!
Aber im Endeffekt brauchen wir einen Elektromagneten, Weircliffe hat hier einen E-Kern verwendet, die anderen (Realistic, KSF, usw.) wohl auch.
Einen E-Kern können wir uns basteln. Man nehme einen beliebigen Trafo passender Größe (welche Größe ist die richtige?), meiner hat einen Eisenpaket von 95x95x46mm, bestehend aus MD Blechen, also kein klassischer EI Kern. Macht aber nix, das kann man umarbeiten. Nicht empfehlen würde ich Trafos mit EI Kern, bei denen das Blechpaket verschweisst wurde. Evtl. kann man zurechtfummeln, aber der Verlust an Eisen stört mich.
Dabei bin ich gerade, Blechschere und Schleifmaschine machen kurzen Prozess mit dem Blechpaket. Ok, ich schnippel jetzt schon den 3. Abend hier rum und hab grad die Hälfte also nicht so kurz der Prozess.
Warum nehmen wir keinen neuen Trafobausatz? Weil mir als Privatmann sowas einfach keiner mehr verkaufen will heutzutage. Ich suche seit Jahren nach einer Quelle für kleine Mengen Kernblech, Spulenkörpern und Isoliermaterial. Gibts nicht. Also wird umgebaut, habe schon einige Trafos erfolgreich umgewickelt.
So sieht das jetzt aus:
Wenn man in diesem halb befüllten Zustand schon Spannung an das Gebilde gibt, knurrt's ganz herrlich, mehr als ca. 70V hab ich mich noch nicht getraut. Das Magnetfeld erscheint mir aber schon ganz gut, ich weis das ist sehr subjektiv.
Wenn ich das richtig sehe geht der Trafo ja schon sehr früh in die Sättigung, da das Eisenpaket kleiner/nicht mehr geschlossen ist? Somit sollte man den Trafo in diesem Zustand tunlichst nicht mit 230V beaufschlagen, richtig? Das würde die Wicklung vermutlich killen.
So, bin gespannt auf eure Kommentare, wir haben hier ja einiges an Fachwissen gesammelt im Forum.
lg
David
Da ich seit langem auf der Suche nach einer Löschdrossel bin, aber nicht wirklich fündig werde reifte in mir der Gedanke einen solchen Apparat selbst zu konstruieren.
Ganz wichtig: Ich habe zwar Elektrotechnische Kenntnisse, in diesem speziellen Fall aber keine Ahnung was ich tue
.Das ist also alles ein Experiment. Mein geringes Wissen stammt aus dem Studium von Patenten und dem Betrachten von Fotos aus dem Internet.
Ich verfüge aber über die Ausrüstung und das Wissen um dieses Experiment sicher durchzuführen. Wer's nachmacht: Eigene Gefahr! Bitte zumindest einen Trenntrafo verwenden! Spielerein mit Netzspannung könne LEBENSGEFÄHRLICH sein!
Aber im Endeffekt brauchen wir einen Elektromagneten, Weircliffe hat hier einen E-Kern verwendet, die anderen (Realistic, KSF, usw.) wohl auch.
Einen E-Kern können wir uns basteln. Man nehme einen beliebigen Trafo passender Größe (welche Größe ist die richtige?), meiner hat einen Eisenpaket von 95x95x46mm, bestehend aus MD Blechen, also kein klassischer EI Kern. Macht aber nix, das kann man umarbeiten. Nicht empfehlen würde ich Trafos mit EI Kern, bei denen das Blechpaket verschweisst wurde. Evtl. kann man zurechtfummeln, aber der Verlust an Eisen stört mich.
Dabei bin ich gerade, Blechschere und Schleifmaschine machen kurzen Prozess mit dem Blechpaket. Ok, ich schnippel jetzt schon den 3. Abend hier rum und hab grad die Hälfte also nicht so kurz der Prozess.
Warum nehmen wir keinen neuen Trafobausatz? Weil mir als Privatmann sowas einfach keiner mehr verkaufen will heutzutage. Ich suche seit Jahren nach einer Quelle für kleine Mengen Kernblech, Spulenkörpern und Isoliermaterial. Gibts nicht. Also wird umgebaut, habe schon einige Trafos erfolgreich umgewickelt.
So sieht das jetzt aus:
Wenn man in diesem halb befüllten Zustand schon Spannung an das Gebilde gibt, knurrt's ganz herrlich, mehr als ca. 70V hab ich mich noch nicht getraut. Das Magnetfeld erscheint mir aber schon ganz gut, ich weis das ist sehr subjektiv.
Wenn ich das richtig sehe geht der Trafo ja schon sehr früh in die Sättigung, da das Eisenpaket kleiner/nicht mehr geschlossen ist? Somit sollte man den Trafo in diesem Zustand tunlichst nicht mit 230V beaufschlagen, richtig? Das würde die Wicklung vermutlich killen.
So, bin gespannt auf eure Kommentare, wir haben hier ja einiges an Fachwissen gesammelt im Forum.
lg
David
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