28.10.2004, 00:42
Hallo,
wer kann wohl bei einer 1000 € Auktion ruhiger schlafen, der Verkäufer oder der Käufer?.
Wenn ich als Käufer die Summe auf das angegebene Konto überweise, und nicht einmal weiß, ob der Verkäufer auch der Kontoinhaber ist, geht das mir auch nachts beim Pipimachen sicherlich nicht aus dem Sinn. Und wenn die Ware nach zwei Wochen immer noch nicht auf meinem Küchentisch steht, wird es ganz sicher mit der Nachtruhe so ziemlich vorbei sein.
Ob es dem Verkäufer auch so ergeht?, nein, sicherlich nicht. Der hat die Kohle auf seinem Konto und die Ware noch im Regal stehen, da kann ich beim besten Willen kein Risiko erkennen.
Und sollte sich der Auktionsgewinner nicht melden, zahlt er ein paar Euro Gebühren (ich bin kein Verkäufer und bin über e-bay Provisionen nicht informiert), an e-bay und setzt die Ware zwei Wochen später wieder ein. Bei der Preisentwicklung hat er sogar gute Chancen, die Ware zu einem noch höheren Preis zu versteigern. Das Risiko, den Gegenwert der Ware in den Sand zu setzen, ist für den Verkäufer doch gleich Null, aber für den Käufer eine enorme Belastung. Hinzu kommt ein möglicher Verlust auf dem Versandweg, dann den Einzahlungsbeleg vom Verkäufer anfordern; der sagt, tut mir leid, kann ihn nicht mehr finden, und so weiter.
Um als Käufer dies alles zu überstehen, sollte man über eine robuste Gesundheit verfügen, den Artikelbeschreibungen sehr skeptisch gegenüberstehen und finanziell auch einiges wegstecken können.
Mit herzlichen Grüßen
Hans
wer kann wohl bei einer 1000 € Auktion ruhiger schlafen, der Verkäufer oder der Käufer?.
Wenn ich als Käufer die Summe auf das angegebene Konto überweise, und nicht einmal weiß, ob der Verkäufer auch der Kontoinhaber ist, geht das mir auch nachts beim Pipimachen sicherlich nicht aus dem Sinn. Und wenn die Ware nach zwei Wochen immer noch nicht auf meinem Küchentisch steht, wird es ganz sicher mit der Nachtruhe so ziemlich vorbei sein.
Ob es dem Verkäufer auch so ergeht?, nein, sicherlich nicht. Der hat die Kohle auf seinem Konto und die Ware noch im Regal stehen, da kann ich beim besten Willen kein Risiko erkennen.
Und sollte sich der Auktionsgewinner nicht melden, zahlt er ein paar Euro Gebühren (ich bin kein Verkäufer und bin über e-bay Provisionen nicht informiert), an e-bay und setzt die Ware zwei Wochen später wieder ein. Bei der Preisentwicklung hat er sogar gute Chancen, die Ware zu einem noch höheren Preis zu versteigern. Das Risiko, den Gegenwert der Ware in den Sand zu setzen, ist für den Verkäufer doch gleich Null, aber für den Käufer eine enorme Belastung. Hinzu kommt ein möglicher Verlust auf dem Versandweg, dann den Einzahlungsbeleg vom Verkäufer anfordern; der sagt, tut mir leid, kann ihn nicht mehr finden, und so weiter.
Um als Käufer dies alles zu überstehen, sollte man über eine robuste Gesundheit verfügen, den Artikelbeschreibungen sehr skeptisch gegenüberstehen und finanziell auch einiges wegstecken können.
Mit herzlichen Grüßen
Hans
