30.04.2025, 19:48
Das Redlich-DMM-Patent wird auch heute noch kontrovers diskutiert. Einserseits stellt es eine Frühform der Ultraschallzerspanung dar, andererseits behaupten einige DMM-Adepten, dass es sich um einen zufälligen, parasitären und eigentlich zunächst unerwünschten Effekt gehandelt habe und Redlich & Co. jedoch schlau genug waren, dies ins Patent mit aufzunehmen.
Fakt ist, dass der Nadelträger im Schneidkopf (torque tube) diesbezüglich modifiziert wurde, um die Frequenz durch longitudinale Anregung des Nadelträgers bewußt zu fördern und in den genannten Bereich um 40kHz zu legen. Der Effekt gleicht einer quietschenden Kreide auf einer Schultafel. Es gelang nämlich nach den mir vorliegenden Informationen nicht, die 40kHz neben der NF-Modulation in ausreichender Intensität elektrisch auch noch in die Schreiberspulen einzukoppeln, da dies die Spulen unweigerlich gegrillt hätte.
Vermutlich lohnt sich doch mal eine Anfrage im Technik Museum Berlin, wo Redlichs schriftlicher Nachlaß wohl verwahrt wird. Wahrscheinlich sind darin diesbezügliche Vermerke enthalten.
Martin
Fakt ist, dass der Nadelträger im Schneidkopf (torque tube) diesbezüglich modifiziert wurde, um die Frequenz durch longitudinale Anregung des Nadelträgers bewußt zu fördern und in den genannten Bereich um 40kHz zu legen. Der Effekt gleicht einer quietschenden Kreide auf einer Schultafel. Es gelang nämlich nach den mir vorliegenden Informationen nicht, die 40kHz neben der NF-Modulation in ausreichender Intensität elektrisch auch noch in die Schreiberspulen einzukoppeln, da dies die Spulen unweigerlich gegrillt hätte.
Vermutlich lohnt sich doch mal eine Anfrage im Technik Museum Berlin, wo Redlichs schriftlicher Nachlaß wohl verwahrt wird. Wahrscheinlich sind darin diesbezügliche Vermerke enthalten.
Martin
"Früher war mehr Lametta!"
