03.01.2025, 02:14
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 04.08.2025, 23:35 von kesselsweier.)
Der BASF DP 26-Thread (mit LP 35 und TP 18)
Bestimmt ist es dem ein oder anderen schon so ergangen wie mir:
Man hat zum ersten Mal ein BASF DP 26 in der Hand und schaut in der Suchmaschine oder in den Internet-Marktplätzen danach: Man findet verwirrenderweise eine Unmenge verschiedener Typen, dessen Langnamen (hast Du das ferro super LH hifi oder das Audio Professional FE LH…) bisweilen an das, Entschuldigung, Jodeldiplom.
Zeit für eine Selbstkasteiung, aehm, Chronologie.
Das BASF-Heimtonbandprogramm bestand von 1953 bis 1968 aus den LGS-Typen (Luvitherm (PVC)-Folie) und ab 1958 parallel dazu aus den PES-Typen (Polyester (PE)-Folie).
Etwa mit Umstellung des BASF-Firmenlogos
BASF_Logo_alt.JPG (Größe: 3.54 KB / Downloads: 1489)
BASF_Logo_ab_1968.jpg (Größe: 2.94 KB / Downloads: 1488)
wurde das Heimtonbandprogramm 1968 neu gestaltet.
Die bisherigen Typen PES 35, PES 26 und PES 18 (die Ziffern stellen die Dicke in Mikrometern dar) wurden in die Typen
LP 35 (Long Play, Langspielband), DP 26 (Double Play, Doppelspielband) und TP 18 (Triple Play, Dreifachspielband) umbenannt und umgestaltet.
Ebenfalls umbenannt wurde das bisherige LGS 52, welches zu SP 52 (Standard Play, Standardspielbanddicke) mutierte, wenngleich Standardspielbänder seit Mitte der 60er nicht mehr im Heimtonbandprogramm gelistet waren, sondern unter den Studiobändern. Siehe auch #15.
LP 35 und DP 26 gab es, gemäß der u.a. 1970er Datenblätter, eine Zeit lang parallel als PE- oder PVC-Band, also eine gewisse Resteverwertung.
Sie wurden primär in hellen Kunststoffkassetten und, günstiger, in Runddosen vermarktet, die Kunststoffspulen waren transparent, hatten nun kleinere Flanschlöcher und trugen das neue logo.. Es gab auch noch sogenannte Archivboxen, welche quasi eine Dreifach-Kunststoffkassette darstellten. Bei Spulengrößen ab 22 cm gab es Schiebekartons.
Produktionsstandort bis ca. 1991 war Willstätt.
(Bilderquelle: eBay)
Datenblätter:
BASF LP 35 DE (1970).pdf (Größe: 98.67 KB / Downloads: 19)
BASF DP 26 1970.pdf (Größe: 274.28 KB / Downloads: 19)
BASF TP 18 (1971).pdf (Größe: 107.15 KB / Downloads: 13)
Prospekt von ca. 1972:
1972/73 wurden diese Nicht-LH-Typen eingestellt.
Ebenfalls ab 1968 wurde der neue Typ LP 35 LH (Low Noise High Output), im gleichen Gewand eingeführt, welcher ein neues Pigment mit geringerem Grundrauschen und höherer Aussteuerbarkeit aufwies. Das LP 35 LH hatte dabei bereits 1967 einen Vorgänger, das PES 35 LH (siehe auch #23).
DP 26 LH und TP 18 LH folgten in 1969.
(Bilderquelle: eBay)
Datenblätter:
BASF LP 35 LH (1970).pdf (Größe: 198.07 KB / Downloads: 12)
BASF DP 26 LH 1970.pdf (Größe: 277.26 KB / Downloads: 12)
BASF TP 18 LH (1971).pdf (Größe: 117.34 KB / Downloads: 10)
Edit: Heimton-Lieferprogramme aus Ton + Band von 1969 und 1970:
https://www.hifi-archiv.info/BASF/1969%2...and/23.jpg
https://www.hifi-archiv.info/BASF/1969%2...202/23.jpg
https://www.hifi-archiv.info/BASF/1970%2...20Band.pdf (Seite 23)
Prospekt ca. 1974:
(Fortsetzung Teil 2)
Bestimmt ist es dem ein oder anderen schon so ergangen wie mir:
Man hat zum ersten Mal ein BASF DP 26 in der Hand und schaut in der Suchmaschine oder in den Internet-Marktplätzen danach: Man findet verwirrenderweise eine Unmenge verschiedener Typen, dessen Langnamen (hast Du das ferro super LH hifi oder das Audio Professional FE LH…) bisweilen an das, Entschuldigung, Jodeldiplom.
Zeit für eine Selbstkasteiung, aehm, Chronologie.
Das BASF-Heimtonbandprogramm bestand von 1953 bis 1968 aus den LGS-Typen (Luvitherm (PVC)-Folie) und ab 1958 parallel dazu aus den PES-Typen (Polyester (PE)-Folie).
Etwa mit Umstellung des BASF-Firmenlogos
BASF_Logo_alt.JPG (Größe: 3.54 KB / Downloads: 1489)
BASF_Logo_ab_1968.jpg (Größe: 2.94 KB / Downloads: 1488)
wurde das Heimtonbandprogramm 1968 neu gestaltet.
Die bisherigen Typen PES 35, PES 26 und PES 18 (die Ziffern stellen die Dicke in Mikrometern dar) wurden in die Typen
LP 35 (Long Play, Langspielband), DP 26 (Double Play, Doppelspielband) und TP 18 (Triple Play, Dreifachspielband) umbenannt und umgestaltet.
Ebenfalls umbenannt wurde das bisherige LGS 52, welches zu SP 52 (Standard Play, Standardspielbanddicke) mutierte, wenngleich Standardspielbänder seit Mitte der 60er nicht mehr im Heimtonbandprogramm gelistet waren, sondern unter den Studiobändern. Siehe auch #15.
LP 35 und DP 26 gab es, gemäß der u.a. 1970er Datenblätter, eine Zeit lang parallel als PE- oder PVC-Band, also eine gewisse Resteverwertung.
Sie wurden primär in hellen Kunststoffkassetten und, günstiger, in Runddosen vermarktet, die Kunststoffspulen waren transparent, hatten nun kleinere Flanschlöcher und trugen das neue logo.. Es gab auch noch sogenannte Archivboxen, welche quasi eine Dreifach-Kunststoffkassette darstellten. Bei Spulengrößen ab 22 cm gab es Schiebekartons.
Produktionsstandort bis ca. 1991 war Willstätt.
(Bilderquelle: eBay)
Datenblätter:
BASF LP 35 DE (1970).pdf (Größe: 98.67 KB / Downloads: 19)
BASF DP 26 1970.pdf (Größe: 274.28 KB / Downloads: 19)
BASF TP 18 (1971).pdf (Größe: 107.15 KB / Downloads: 13)
Prospekt von ca. 1972:
1972/73 wurden diese Nicht-LH-Typen eingestellt.
Ebenfalls ab 1968 wurde der neue Typ LP 35 LH (Low Noise High Output), im gleichen Gewand eingeführt, welcher ein neues Pigment mit geringerem Grundrauschen und höherer Aussteuerbarkeit aufwies. Das LP 35 LH hatte dabei bereits 1967 einen Vorgänger, das PES 35 LH (siehe auch #23).
DP 26 LH und TP 18 LH folgten in 1969.
(Bilderquelle: eBay)
Datenblätter:
BASF LP 35 LH (1970).pdf (Größe: 198.07 KB / Downloads: 12)
BASF DP 26 LH 1970.pdf (Größe: 277.26 KB / Downloads: 12)
BASF TP 18 LH (1971).pdf (Größe: 117.34 KB / Downloads: 10)
Edit: Heimton-Lieferprogramme aus Ton + Band von 1969 und 1970:
https://www.hifi-archiv.info/BASF/1969%2...and/23.jpg
https://www.hifi-archiv.info/BASF/1969%2...202/23.jpg
https://www.hifi-archiv.info/BASF/1970%2...20Band.pdf (Seite 23)
Prospekt ca. 1974:
(Fortsetzung Teil 2)
