19.10.2005, 10:30
Hallo Bruno!
Die X-3 hat als Capstanantrieb einen Gleichstrommotor. Zumindest bei den größeren X-Modellen von Teac (X-10/ 20/ 1000/ 2000) sind diese Motoren dafür berüchtigt, daß sie bei starker Beanspruchung (z.B. "Stop & Go"-Betrieb) gelegentlich ihr Permanentmagnetfeld verlieren.
Klanglich gehört die X-3 sicher zu den besten Kleinspulern und läßt die kleinen Akais hinter sich. Die Akais wiederum haben den Vorteil der GX-Köpfe, während die X-3 nur gewöhnliche Metallköpfe hat, die deutlich schneller verschleissen.
Zu den Varianten: Es gab zwei Generationen der X-3. Die neuere Mk II-Variante (gebaut m.W. ab 1982) unterstützt schon die hochwertigen EE-Bänder, wird aber auch auf eBay deutlich teurer gehandelt als die Mk-I (1980-1982). Angesichts der schlechten Verfügbarkeit dieser Bänder solltest Du Dir gut überlegen, ob Du hohe Aufpreise für eine Mk-II zahlst. Die Mk-II kann man übrigens an dem entsprechenden Namenszusatz auf der Kopfblende und dem kleinen "EE"-Symbol unten auf der Frontplatte erkennen.
Zumindest von der Mk-I gab es auch eine -R Version mit Autoreverse für Wiedergabe (mit einem zusätzlichen Wiedergabekopf).
Vielleicht auch noch interessant: Die X-3 wurde in leicht modifizierter Form von Tandy auch als "Realistic TR-3000" vertrieben (wobei dieses Modell grundsätzlich nicht EE-Band-tauglich ist). Da diese Geräte eher unbekannt sind und selten gezielt gesucht werden, kriegt man sie mitunter sehr günstig auf eBay. Allerdings sind sie in Deutschland auch eher selten.
Edit: Auch die X-3-R gab es, wie ich gerade festgestellt habe, offenbar in einer EE-Band-tauglichen Version, wobei diese interessanterweise nicht den Zusatz "Mk II" in der Modellbezeichnung trägt.
http://www.vintage-audio.com.ua/pict/goo..._x3r_b.jpg
Die X-3 hat als Capstanantrieb einen Gleichstrommotor. Zumindest bei den größeren X-Modellen von Teac (X-10/ 20/ 1000/ 2000) sind diese Motoren dafür berüchtigt, daß sie bei starker Beanspruchung (z.B. "Stop & Go"-Betrieb) gelegentlich ihr Permanentmagnetfeld verlieren.
Klanglich gehört die X-3 sicher zu den besten Kleinspulern und läßt die kleinen Akais hinter sich. Die Akais wiederum haben den Vorteil der GX-Köpfe, während die X-3 nur gewöhnliche Metallköpfe hat, die deutlich schneller verschleissen.
Zu den Varianten: Es gab zwei Generationen der X-3. Die neuere Mk II-Variante (gebaut m.W. ab 1982) unterstützt schon die hochwertigen EE-Bänder, wird aber auch auf eBay deutlich teurer gehandelt als die Mk-I (1980-1982). Angesichts der schlechten Verfügbarkeit dieser Bänder solltest Du Dir gut überlegen, ob Du hohe Aufpreise für eine Mk-II zahlst. Die Mk-II kann man übrigens an dem entsprechenden Namenszusatz auf der Kopfblende und dem kleinen "EE"-Symbol unten auf der Frontplatte erkennen.
Zumindest von der Mk-I gab es auch eine -R Version mit Autoreverse für Wiedergabe (mit einem zusätzlichen Wiedergabekopf).
Vielleicht auch noch interessant: Die X-3 wurde in leicht modifizierter Form von Tandy auch als "Realistic TR-3000" vertrieben (wobei dieses Modell grundsätzlich nicht EE-Band-tauglich ist). Da diese Geräte eher unbekannt sind und selten gezielt gesucht werden, kriegt man sie mitunter sehr günstig auf eBay. Allerdings sind sie in Deutschland auch eher selten.
Edit: Auch die X-3-R gab es, wie ich gerade festgestellt habe, offenbar in einer EE-Band-tauglichen Version, wobei diese interessanterweise nicht den Zusatz "Mk II" in der Modellbezeichnung trägt.
http://www.vintage-audio.com.ua/pict/goo..._x3r_b.jpg
