06.12.2024, 12:14
(06.12.2024, 09:54)timo schrieb: Eine Alternative wäre ein Raspberry Pi (oder ein anderer Mini-Rechner) mit einer brauchbaren Audio-Schnittstelle und einem Musik-Betriebssystem wie Volumio.
Eigenbau-Alternativen gibt es so einige, mangels der dazu benötigten Zeit für Aufbau, Kennenlernen, Einarbeiten etc. habe ich das bislang nicht in Erwägung gezogen. Hier weitere "Bauanleitungen":
https://picoreplayer.org/
https://www.bobrathbone.com/raspberrypi/...radio.html
Da gibt es teils herausragend wertig aussehende Eigenbau-Lösungen:
http://www.hifi-forum.de/index.php?actio...read=11963
(06.12.2024, 11:37)bitbrain2101 schrieb: "King Champion" wäre für mich Grund genug, das Gerät nicht zu kaufen. Geräte von Firmen mit ADHS brauche ich nicht.
Alle anderen Geräte kamen fürs erste Testen schon nicht in Frage, weil sie keine manuelle Eingabe der Streamadresse ermöglichten und / oder nur WLAN hatten und nicht LAN und / oder noch billiger aussahen. Zum Kennenlernen reichte das erstmal, aber es ist schon erstaunlich, wie sehr man ein Produkt in allen Punkten verk*cken kann - und wie wenig sich davon in Rezensionen wiederfindet. Ich hatte sogar eine mehr als 20-seitige Fehlerdokumentation mit Messwerten und Audiobeispielen an den Inverkehrbringer (in diesem Fall Conrad) geschickt, aber die konnten damit offenbar auch nichts beim Lieferanten erreichen. Das sind fast alles "nur" Softwaremacken, also prinzipiell behebbar. Aber warum beheben, wenns nur einen stört?
Interessant ist noch folgendes: es gibt im, nennen wir es mal, "Einsteiger-Highend"-Bereich eine Firma, die auch ein UKW/DAB/Internetradio anbietet, das auf Skytune basiert, die gleiche Fernbedienung besitzt, das gleiche Bedienkonzept hat - aber halt über 400 EUR kostet. Wenn da auch noch die gleichen Softwarebibliotheken verwendet werden sollten, könnte man ja ggf. Schlimmes ahnen. Alle Versuche, an ein solches Gerät zwecks Kurztest der entscheidenden Punkte heranzukommen, scheiterten. Händler wollten es nicht vorführen im Laden, der Hersteller versprach erst Kooperation, ging dann aber konsequent auf Tauchstation. Darf ich das als Antwort werten?
(06.12.2024, 11:54)oldie54 schrieb: Ich habe den Sender dann in der Fritzbox eingegeben, seit dem gab es keinen Aussetzer mehr, auch nicht bei den restlichen 20 Sendern die ich mit dem Radio gesucht und abgespeichert habe.
Wenn man schon wieder solche Verrenkungen machen muss... soweit ich irgendwo las, soll diese Funktionalität in neueren Fritzboxen gar nicht mehr enthalten sein? In meinem Falle stünde ich mit einem Speedport-Router auch ziemlich hilflos da.
(06.12.2024, 11:54)oldie54 schrieb: Die APP für das Gerät habe ich auch auf meinem Smartphon für die Steuerung des Geräts, es ist dann einfacher zu Bedienen da auf der original Fernbedienung nicht die Sender angezeigt werden, auf dem Smartphon sehe ich auch wenn ich auf der Couch sitze die Sender die auf dem Gerät gespeichert sind und kann sie so direkt abrufen und zusätzlich die Lautstärke regeln.
Schon wieder wäre da das Smartphone, das dazu im WLAN aktiv sein muss und wieder mehr Akku zieht, als für seine eigentliche Funktion (die ist zumindest bei mir das Telefonieren) notwendig wäre. Hinzu käme noch, dass ich an einem der beiden möglichen Aufstellorte solcher Geräte keine WLAN-Reichweite habe und einen Repeater installieren müsste - noch mehr Stromverbrauch. Da ich gar nicht mit WLAN in meinem Elternhaus arbeite, sondern alles verkabelt habe, kämie ich gar nicht erst soweit.

Und wenn die App dann wenn man sie aus zuverlässiger Quelle ziehen will, nur im Playstore zu haben ist und nicht als apk-Download direkt vom Anbieter oder im Fdroid-Store, wäre ich eh raus. Ich bin nicht bei Google registriert.
Das sind alles so Sachen, die mir die Lust an der Nutzung solcher neuen Errungenschaften massiv verhageln.
Eigentlich sollte es doch nicht so schwer sein, ein Gerät anzubieten, das man ans LAN anschließt (oder meinetwegen ins WLAN einbindet), dann ruft man das Webinterface dieses Gerätes auf, füllt seine 20-30 Radioprogramme da händisch rein und dann spielt das ohne Macken. Eigentlich...
