Zitat:Jetzt die Frage, weichen die Fujis so sehr von den anderen Bändern ab oder ist da durch Bauteilalterung in den Kenwoods etwas im argen?
Das kann nur an einem Defekt/Alterung liegen. Kenwwod hat TDK Bänder verwendet, auch die als Kenwood verkauften Cassetten waren von TDK.
Aber auch JVC hat keine Fuji Bänder benutzt sondern ebenfalls meist TDK, für Type I auch Maxell. Die Liste hat einige Einträge die definitiv falsch sind.
Und selbst wenn... Fuji Bänder aus dieser Zeit liegen in der Empfindlichkeit ziemlich genau auf dem gleichen Level.
Auch hat JVC nicht die Kenwood Decks gebaut, da hat sich wohl jemand was zusammengereimt. Kenwood und JVC sind seit etwa 15 Jahren eine Firma.
Genau wie Marantz und Onkyo, die hatten vorher nichts miteinander zu tun.
Zitat:Auch hier habe ich Hinterband bei den "Standardbändern" wie TDK SA, Sony UX-S und Sony HF (Bj. späte 80er bis 90er) einen starken Pegelabfall zwischen Vor-/Hinterband. Somit sind Aufnahmen mit Dolby unmöglich. ..
Sind es bei dir auch 3db? Es gab/gibt ja überhaupt kein Band das so empfindlich war. Spitzenreiter in dieser Disziplin dürften die Denon HD8 (+ die anderen Metal Typ II Bänder von z.B. That's) und die 1985er Maxell XLII-S sein, die kommen so auf etwa 2db mehr als TDK SA oder U564W (der IEC Standard ab 1986)
Bei Typ I gab es wohl gar kein Band, das derart nach oben abgewichen ist. An der Werkseinmessung kann es also definitiv nicht liegen. Aber komisch ist das schon... und das bei zwei verschiedenen Kenwood Decks.
Eventuell liegts auch am Band Kopf Kontakt... Kenwood hat oft Sankyo Laufwerke mit Wickelbremse verbaut, die Riemen haben sich in der Regel längst aufgelöst... das wurde ich prüfen.

