30.08.2024, 20:27
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 31.08.2024, 05:41 von Ferrograph.)
Nach der letztens vorgestellten M26 habe ich ihre langsamere Schwester M24 von der Nordseeküste mitgebracht.
Irgendwie liebe ich diese schwergewichtigen Damen.
Mit Rationalität hat das wenig zu tun, sie bleiben auch meistens nur begrenzte Zeit bei mir...
Ausnahmsweise war die M24 fast im fabrikneuen Zustand; als hätte man sie vor 63 Jahren in Wedel in einen Karton und letzten Monat erst wieder ausgepackt.
Da schon einige Beiträge zur M24 hier im Forum existieren, braucht es nicht mehr so viel Hintergrundinformation...
International wurden die M24 zum Beispiel im Offshore Radio Veronica auf dem Sendeschiff Norderney vor der niederländischen Küste in den 1960er Jahren benutzt.
Da war nicht unbedingt eine Telefunken M5 notwendig, die M24 tat es von der Professionalität und Robustheit dort genauso für einen Bruchteil des Preises...
Meine angelandete M24 erhielt überall neue Folienkondensatoren, die Elkos in der Gegentakt-Endstufe wurden gewechsel, alle anderen waren in der Toleranz.
Alle Lager waren trocken, also nach Vorschrift mit den empfohlenen Schmierstoffen neu versorgt.
Leider hatten sich Motten an den Stoffabdeckungen über den Schwingspulen der beiden Breitbänder gütlich getan, ich musste mit dünnem Filz im Zentrum der Konusse reparieren.
Alle Röhren wurden gezogen, die Kontakte mit einem Glasfaserpinsel gereinigt und die Röhren im Röhrenprüfgerät durchgemessen. Alle original Telefunken Röhren haben noch über 90 Prozent Emission...
Eingemessen habe ich die Maschine auf PER368 bei einem Bandfluß von 320nWb/m
Jetzt spielt die M24 wieder kraftvoll, das Gehäuse des Röhrenkoffers ist hervorragend abgestimmt, die Bass- und Höhenregler haben volle Funktion. Kein Potentiometer kratzt, alle laufen seidenweich, es treten auch kein Funkelrauschen oder Spannungsentladungen auf.
Ein kleines Video zeigt die M24 in bester musikalischer Umgebung.
Hier noch einige Fotos von der Überholung.
Gruß Jan
Irgendwie liebe ich diese schwergewichtigen Damen.
Mit Rationalität hat das wenig zu tun, sie bleiben auch meistens nur begrenzte Zeit bei mir...
Ausnahmsweise war die M24 fast im fabrikneuen Zustand; als hätte man sie vor 63 Jahren in Wedel in einen Karton und letzten Monat erst wieder ausgepackt.
Da schon einige Beiträge zur M24 hier im Forum existieren, braucht es nicht mehr so viel Hintergrundinformation...
International wurden die M24 zum Beispiel im Offshore Radio Veronica auf dem Sendeschiff Norderney vor der niederländischen Küste in den 1960er Jahren benutzt.
Da war nicht unbedingt eine Telefunken M5 notwendig, die M24 tat es von der Professionalität und Robustheit dort genauso für einen Bruchteil des Preises...
Meine angelandete M24 erhielt überall neue Folienkondensatoren, die Elkos in der Gegentakt-Endstufe wurden gewechsel, alle anderen waren in der Toleranz.
Alle Lager waren trocken, also nach Vorschrift mit den empfohlenen Schmierstoffen neu versorgt.
Leider hatten sich Motten an den Stoffabdeckungen über den Schwingspulen der beiden Breitbänder gütlich getan, ich musste mit dünnem Filz im Zentrum der Konusse reparieren.
Alle Röhren wurden gezogen, die Kontakte mit einem Glasfaserpinsel gereinigt und die Röhren im Röhrenprüfgerät durchgemessen. Alle original Telefunken Röhren haben noch über 90 Prozent Emission...
Eingemessen habe ich die Maschine auf PER368 bei einem Bandfluß von 320nWb/m
Jetzt spielt die M24 wieder kraftvoll, das Gehäuse des Röhrenkoffers ist hervorragend abgestimmt, die Bass- und Höhenregler haben volle Funktion. Kein Potentiometer kratzt, alle laufen seidenweich, es treten auch kein Funkelrauschen oder Spannungsentladungen auf.
Ein kleines Video zeigt die M24 in bester musikalischer Umgebung.
Hier noch einige Fotos von der Überholung.
Gruß Jan
