10.04.2024, 10:05
Zitat:
Ähnlich wie kleine Kompassnadeln, die entweder gen Norden oder Süden zeigen, wie das PSI erklärte. Wird das Band bespielt, so verändert sich deren magnetische Ausrichtung. Die Audio-Information ist auf dem Tonband also als Ausrichtungsmuster gespeichert.
Wenn das der Wissensstand ist, sehe ich schwarz für jeden derartigen Rettungsversuch. Die nadelförmigen Pigmentteilchen werden unmittelbar nach dem Guss, also vor dem Trocknen, mittels Richtmagneten in Richtung leichtester Magnetisierbarkeit ausgerichtet und so fixiert, also parallel zur Laufrichtung des Bandes (Ausnahme: 2-Zoll-Video). Von einem Ausrichtungsmuster kann also keine Rede sein.
Wie sollten nach dieser Vorstellung Magnetbänder mit kubischen (würfelförmigen) Pigmenten funktioniert haben, die immerhin bis Ende der 1940er Jahre in Gebrauch waren? Alle Sechsen nach oben: Vollaussteuerung oder so?
Letzte Hoffnung: der Bericht spiegelt den Kenntnisstand des Berichterstatters, nicht den der PSI-Wissenschaftler.
Übrigens: Keine Chance, auf derartige Weise den Kopiereffekt herauszurechnen. M.W. ist es mittlerweile durch komplexe Rechenoperationen im digitalen Bereich gelungen.
Traurig.
F.E.
Ähnlich wie kleine Kompassnadeln, die entweder gen Norden oder Süden zeigen, wie das PSI erklärte. Wird das Band bespielt, so verändert sich deren magnetische Ausrichtung. Die Audio-Information ist auf dem Tonband also als Ausrichtungsmuster gespeichert.
Wenn das der Wissensstand ist, sehe ich schwarz für jeden derartigen Rettungsversuch. Die nadelförmigen Pigmentteilchen werden unmittelbar nach dem Guss, also vor dem Trocknen, mittels Richtmagneten in Richtung leichtester Magnetisierbarkeit ausgerichtet und so fixiert, also parallel zur Laufrichtung des Bandes (Ausnahme: 2-Zoll-Video). Von einem Ausrichtungsmuster kann also keine Rede sein.
Wie sollten nach dieser Vorstellung Magnetbänder mit kubischen (würfelförmigen) Pigmenten funktioniert haben, die immerhin bis Ende der 1940er Jahre in Gebrauch waren? Alle Sechsen nach oben: Vollaussteuerung oder so?
Letzte Hoffnung: der Bericht spiegelt den Kenntnisstand des Berichterstatters, nicht den der PSI-Wissenschaftler.
Übrigens: Keine Chance, auf derartige Weise den Kopiereffekt herauszurechnen. M.W. ist es mittlerweile durch komplexe Rechenoperationen im digitalen Bereich gelungen.
Traurig.
F.E.
ZEITSCHICHTEN, barrierefreier Zugriff im "GFGF-Buchladen", URL https://www.gfgf.org/de/b%C3%BCcher-und-schriften.html (ca. 240 MB)
