12.10.2023, 21:24
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 12.10.2023, 21:25 von Heinz Anderle.)
Meine zweifellos etwas lückenhafte Erfahrung mit Kaufbändern reicht nur so weit, daß Halbspur-Stereobänder offenbar deutlich seltener als Viertelspur-Stereobänder angeboten wurden; die Audioqualität ist aber nach über fünf Jahrzehnten immer noch über jeden Zweifel erhaben, zumal hier 19 cm/s der Standard war.
Allerdings wurden damals auch noch Celluloseacetat-Bänder verwendet, die heute leicht brechen, sodaß ich das Band der Fünften Mahler mit dem aus Wien stammenden Dirigenten Erich Leinsdorf und dem Boston Symphony Orchestra gleich zweimal kleben mußte. Europäische Orchester scheinen generell deutlich seltener vertreten zu sein als jene in den USA.
Es dürfte auch nur ein vergleichsweise geringer Teil der Produktionen auf Tonband veröffentlicht worden sein, üblicherweise auf 18 cm-Spulen mit dem Preis je nach Bandlänge. Opernproduktionen benötigten aber mehrere Bänder, so auch Wagners Walküre unter Solti mit den Wiener Philharmonikern (die "Apocalypse Now"-Aufnahme habe ich als Anti-Wagnerianer nur deshalb gekauft!).
Sind diese Zeugnisse wahrer Audiophilie den heute mitunter recht happigen Liebhaberpreis wert? Als Kuriosität vielleicht, aber ich finde die Radiomitschnitte, die mir auf den gebraucht erstandenen Bänder häufig unterkommen, interessanter. Der älteste bisher war die Vierte Bruckner unter Karajan von den Salzburger Festspielen 1974. Aus den 1960er Jahren, der Blütezeit der Tonbandgeräte und der Kaufbänder, war noch nichts dabei.
Allerdings wurden damals auch noch Celluloseacetat-Bänder verwendet, die heute leicht brechen, sodaß ich das Band der Fünften Mahler mit dem aus Wien stammenden Dirigenten Erich Leinsdorf und dem Boston Symphony Orchestra gleich zweimal kleben mußte. Europäische Orchester scheinen generell deutlich seltener vertreten zu sein als jene in den USA.
Es dürfte auch nur ein vergleichsweise geringer Teil der Produktionen auf Tonband veröffentlicht worden sein, üblicherweise auf 18 cm-Spulen mit dem Preis je nach Bandlänge. Opernproduktionen benötigten aber mehrere Bänder, so auch Wagners Walküre unter Solti mit den Wiener Philharmonikern (die "Apocalypse Now"-Aufnahme habe ich als Anti-Wagnerianer nur deshalb gekauft!).
Sind diese Zeugnisse wahrer Audiophilie den heute mitunter recht happigen Liebhaberpreis wert? Als Kuriosität vielleicht, aber ich finde die Radiomitschnitte, die mir auf den gebraucht erstandenen Bänder häufig unterkommen, interessanter. Der älteste bisher war die Vierte Bruckner unter Karajan von den Salzburger Festspielen 1974. Aus den 1960er Jahren, der Blütezeit der Tonbandgeräte und der Kaufbänder, war noch nichts dabei.
