Kaufberatung für japanisches Tonbandgerät
#15
Es gibt verschiedene Autoreverse Lösungen.

Bei ganz vielen AKAI Maschinen wird der Tonkopf über eine magnetische Hubmechanik rauf oder runter bewegt.
So ist es z.B. bei der GX 280. Dieser Mechanismus hat den Nachteil, daß dadurch gewisse Azimuth Probleme auftreten können, insbesondere, wenn die Mechanik etwas ausgeleiert ist.
Dann kann es passieren, daß der Azimuth für z.B. Vorwärtsbetrieb passt aber bei Rückwärtbetrieb nicht mehr wirklich optimal. (oder eben umgekehrt)

Die AKAI GX 260 und die GX 265 haben für jede Richtung 3 Tonköpfe, also insgesamt sechs an der Zahl. Somit können diese Geräte auch in beide Richtungen aufnehmen und die "Fahrstuhlmechanik" entfällt.
Ob man "Bothway Recording" wirklich braucht, sei mal dahingestellt. Diese beiden Geräte würde ich auch wärmstens empfehlen, wenn man Autoreverse will. (Wenn man das Fehler der Pausentaste bei der 260 verschmerzen kann)

Ich besitze auch noch eine GX 280D-SS. Dort hat der Wiedergabekopf vier Spuren (für Quadrobetrieb) und braucht daher nicht hoch und runter bewegt zu werden.
Das ist daher auch meine absolute Kleinspuler Lieblingsmaschine.
Aufnehmen kann sie aber auch nur vorwärts.

Vermutlich wird es auch Geräte geben, die für Autoreverse 4 Tonköpfe haben. Also Lösch-, Aufnahme- und 2 Wiedergabeköpfe. Von AKAI kenne ich da aber nichts.

Gruß, Jan
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RE: Kaufberatung für japanisches Tonbandgerät - von janbunke - 19.08.2023, 15:02

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