Philips N4522 zu langsam? Oder Frequenz der Kalibrierbänder ungenau?
#18
Meßnormal: bei der Frequenz gehe ich davon aus, daß die Software, in meinem Fall Audacity, bei ausreichend hoher Auflösung auch noch bei 10 kHz einen sauberen Sinus-Ton generieren kann, und daß die Digitalrecorder das sauber abspielen können. Der Test mit der Teac beruhigt mich vorerst.

Zum "Pitchen": ich schaue mir von der Digital-Überspielung des Bandes die Frequenz des UKW-Stereo-Pilottons in der Spektrum-Analyse-Funktion an und korrigiere die Geschwindigkeit in Audacity - damit ändert sich automatisch die Tonhöhe. Allerdings kann schon ein auf dem Band vorhandener gewisser Schlupf zu einem verbogenen Spektrum führen (wie das anhängende Bild zeigt). Dieses Band soll mit einer Revox A700 aufgenommen worden sein.

Im Hifi-Exklusiv-Test vom Juli 1980 wurden Abweichungen von der Sollgeschwindigkeit von +0,2 bis +0,3 % bei 9,5 und 19 cm/s festgestellt, bei einer Maschine aus der gleichen Serie und Version wie meine (Baujahr 1979), im Audio Test vom April 1980 dagegen von - 0,4 % bei 19 cm/s, und im Stereoplay-Test vom Dezember 1980 von - 0,49 % ohne Angabe der Geschwindigkeit - also gerade noch innerhalb der Spezifikation.

Einen PCM-Wandler mit Videorecorder hätte man halt gebraucht...


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RE: Philips N4522 zu langsam? Oder Frequenz der Kalibrierbänder ungenau? - von Heinz Anderle - 13.08.2023, 07:26

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