05.02.2023, 16:19
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 05.02.2023, 19:18 von hannoholgi.)
Halllo Dieter,
ich weiß, dass das sogar einige Hersteller (Philips...) in ihren Serviceunterlagen vorschlagen, aber wenn man es ganz genau haben will, sollte man von dieser Methode Abstand nehmen. Grund: Bei der Aufnahme wird das Band an der ablaufenden Spaltkante des Sprechkopfes magnetisiert, bei Wiedergabe wird der gesamte Kopfspalt genutzt. Wenn nun der Aufnahmekopf als Wiedergabekopf geschaltet und danach der Azimut justiert wird, kann durch Ungleichmäßigkeiten in der Tonkopf-Fertigung nicht gewährleistet sein, dass die Einstellung auch bei der Aufnahme zu 100 % stimmt. Wenn dann der AK-Spalt etwas unregelmäßig ist, kommt es zu Phasenfehlern bei kurzen Wellenlängen. Die sollte man vermeiden, deshalb wenden sicher die Meisten (ich auch) die gängigen Methoden mit Millivoltmeter und/oder Oszilloskop an.
Wenn man natürlich keine sehr großen Ansprüche an die Kopfjustage stellt, kann man das von dir beschriebene Prozedere anwenden.
LG
Holgi
Jetzt habe ich gerade festgestellt, dass es dir gar nicht um die Azimuteinstellung, sondern um die Höhenjustage geht. Sorry, man sollte schon richtig lesen.
Zu dem von dir angesprochenen Zweck kann man das natürlich so machen.
ich weiß, dass das sogar einige Hersteller (Philips...) in ihren Serviceunterlagen vorschlagen, aber wenn man es ganz genau haben will, sollte man von dieser Methode Abstand nehmen. Grund: Bei der Aufnahme wird das Band an der ablaufenden Spaltkante des Sprechkopfes magnetisiert, bei Wiedergabe wird der gesamte Kopfspalt genutzt. Wenn nun der Aufnahmekopf als Wiedergabekopf geschaltet und danach der Azimut justiert wird, kann durch Ungleichmäßigkeiten in der Tonkopf-Fertigung nicht gewährleistet sein, dass die Einstellung auch bei der Aufnahme zu 100 % stimmt. Wenn dann der AK-Spalt etwas unregelmäßig ist, kommt es zu Phasenfehlern bei kurzen Wellenlängen. Die sollte man vermeiden, deshalb wenden sicher die Meisten (ich auch) die gängigen Methoden mit Millivoltmeter und/oder Oszilloskop an.
Wenn man natürlich keine sehr großen Ansprüche an die Kopfjustage stellt, kann man das von dir beschriebene Prozedere anwenden.
LG
Holgi
Jetzt habe ich gerade festgestellt, dass es dir gar nicht um die Azimuteinstellung, sondern um die Höhenjustage geht. Sorry, man sollte schon richtig lesen.
Zu dem von dir angesprochenen Zweck kann man das natürlich so machen.
