02.12.2022, 14:57
Das wesentliche am Phasing-Effekt ist die ständige (zB periodische) Variation des Laufzeit-Unterschiedes zwischen zwei Übertragungswegen.
Das kommt bei einem ordentlichen Tonbandgerät selbst bei Überlagung von Vorbandund und Hinterband nicht vor.
Deshalb wurden die ersten künstlichen Realisierungen mit zwei Tonbandgeräten durchgeführt.
Ursprünglich wurde der Phasing-Effekt als natürliches Phänomen beim Kurzwellen-Empfang beobachtet.
Er tritt auf, wenn sich am Empfänger die Signale zweier unterschiedlicher Ausbreitungswege weit entfernter Sender überlagern und die Differenz der Laufzeit dabei zB durch Verschiebung der stratosphärischen Reflexionsschichten variiert.
Das hat man dann mit zwei Tonbandgeräten als Signalverzögerer nachgebildet, wobei die Geschwindigkeit eines der Geräte ständig leicht verändert wurde, damit der "schleifende/sirrende" Klangeindruck infolge der durchlaufenden Nullstellen im Übertragungsweg entsteht.
Selbst bei einem Cassetten-Recoder mit sehr schlechter Bandführung und folglich variierendem Band-Kontakt und -Azimuth hat man allenfalls den Eindruck einer ständig auf und zu gedrehten Tonblende.
MfG Kai
Das kommt bei einem ordentlichen Tonbandgerät selbst bei Überlagung von Vorbandund und Hinterband nicht vor.
Deshalb wurden die ersten künstlichen Realisierungen mit zwei Tonbandgeräten durchgeführt.
Ursprünglich wurde der Phasing-Effekt als natürliches Phänomen beim Kurzwellen-Empfang beobachtet.
Er tritt auf, wenn sich am Empfänger die Signale zweier unterschiedlicher Ausbreitungswege weit entfernter Sender überlagern und die Differenz der Laufzeit dabei zB durch Verschiebung der stratosphärischen Reflexionsschichten variiert.
Das hat man dann mit zwei Tonbandgeräten als Signalverzögerer nachgebildet, wobei die Geschwindigkeit eines der Geräte ständig leicht verändert wurde, damit der "schleifende/sirrende" Klangeindruck infolge der durchlaufenden Nullstellen im Übertragungsweg entsteht.
Selbst bei einem Cassetten-Recoder mit sehr schlechter Bandführung und folglich variierendem Band-Kontakt und -Azimuth hat man allenfalls den Eindruck einer ständig auf und zu gedrehten Tonblende.
MfG Kai
