18.09.2022, 12:57
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 18.09.2022, 13:08 von Tonbandharry.)
(18.09.2022, 10:12)kaimex schrieb: Da die erste aber über die Kathode an den Ausgang der zweiten angeschlossen ist, bleibt offen, wo sie ursächlich entsteht.Der Koppelkondensator C110 hinter der Zweiten Doppeltriode Rö3/4 könnte eine Erhöhung der Katodenspannung an der ersten Triode verursachen über das Entzerrer-Netzwerk in der Gegenkopplung. Bei Aufnahme sind die Kontakte 116/117 geschlossen. Bei Wiedergabe ist er offen, so müsste rein theoretisch der C128 auch defekt sein. Und das wiederum in beiden Kanälen, finde ich sehr unwahrscheinlich.
Meistens liegt es an einem falschen DC-Arbeitspunkt. Der schlägt sich idR in den Kathoden- und Anoden-Spannungen nieder.
Deshalb hatte ich empfohlen, selbige zu messen.
Während der Aufwärmphase würde ich auch empfehlen, die Katoden-/Anodenspannngen messen.
(18.09.2022, 09:18)Darwin schrieb: Kalte Lötstellen, Kabel mit Brüchen usw. können seltsame Fehler auslösen, denn da der Fehler mit steigender Erwärmung zunimmt, kommt alles in Betracht, ...Das ist richtig, da können die seltsamsten Effekte entstehen. Es wäre jedoch schon ein sehr großer Zufall, wenn das auf beiden Kanälen gleichzeitig passiert.
(18.09.2022, 08:05)DUALMartin schrieb: @ Tobias: Ich habe das Musiksignal mit dem Signalverfolger an den beiden Röhren 3 ... und 4;
jeweils an Pin 2 und 7 gemessen:
Röhre 3 - Pin 2 --> Signal unverzerrt
Röhre 3 - Pin 7 --> Signal verzerrt
Röhre 4 - Pin 7 --> Signal unverzerrt
Röhre 4 - Pin 2 --> Signal verzerrt
Das Eingangssignal ist nicht übersteuert (EM 84)
Mir fällt noch ein: Hast du die Signalverfolgung bei Aufnahme oder Wiedergabe gemacht? Bzw. sind die Verzerrungen in beiden Modi zu hören? Wird auch ein bereits einwandfrei bespieltes Band nach kurzer Zeit verzerrt wiedergegeben?
Grüße von Harry
