10.02.2022, 00:34
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 10.02.2022, 01:12 von bitbrain2101.)
Hallo Jan,
-10dB Eingangspegel finde ich unrealistisch, das habe ich noch nie gesehen. Die Bezugsbänder sind doch beim Frequenzgangteil auch mit -20dB aufgezeichnet. Hat der Aufnahmeverstärker keinen einstellbaren Höhen-Equalizer ? Die Vormagnetisierung sollte auf minimalen Klirrfaktor k3 bei Vollaussteuerung des Bandes eingestellt werden, nicht auf maximalen Wiedergabe-Pegel. Ich arbeite gerne mit der Delta S10 Methode, dazu braucht man aber diesen Delta S10 Wert aus einem Datenblatt des verwendeten Bandmaterials. Im Datenblatt des LGR 50 ist der Delta S10 Wert mit -6dB für 19cm und eine Aufnahmekopf-Spaltbreite von 3µm angegeben. Dazu wird ein 10kHz Pegelton mit -20dB aufgezeichnet und die Vormagnetisierung von 0 beginnend aufgedreht und dabei wird der 10kHz Pegel hinter Band gemessen. Dabei findet man ein Pegelmaximum, nach dem bei weiterem Erhöhen der Vormagnetisierung der 10kHz Pegel wieder kleiner wird. Von diesem Pegelmaximum ausgehend wird die Vormagnetisierung weiter erhöht, bis der Pegel 6dB kleiner ist als im Maximum. Also mal von -20dB ausgehend wären das -26dB, der absolute Pegel spielt hier keine Rolle. Anschliessend wird der Aufnahmepegel für 0dB bei 1kHz nochmal korrigiert und dann passt das auch mit dem Klirrfaktor. Der Pegel bei hohen Frequenzen wird dann mit dem Höhen-Equalizer für Aufnahme bei -20dB eingestellt.
MfG, Tobias
-10dB Eingangspegel finde ich unrealistisch, das habe ich noch nie gesehen. Die Bezugsbänder sind doch beim Frequenzgangteil auch mit -20dB aufgezeichnet. Hat der Aufnahmeverstärker keinen einstellbaren Höhen-Equalizer ? Die Vormagnetisierung sollte auf minimalen Klirrfaktor k3 bei Vollaussteuerung des Bandes eingestellt werden, nicht auf maximalen Wiedergabe-Pegel. Ich arbeite gerne mit der Delta S10 Methode, dazu braucht man aber diesen Delta S10 Wert aus einem Datenblatt des verwendeten Bandmaterials. Im Datenblatt des LGR 50 ist der Delta S10 Wert mit -6dB für 19cm und eine Aufnahmekopf-Spaltbreite von 3µm angegeben. Dazu wird ein 10kHz Pegelton mit -20dB aufgezeichnet und die Vormagnetisierung von 0 beginnend aufgedreht und dabei wird der 10kHz Pegel hinter Band gemessen. Dabei findet man ein Pegelmaximum, nach dem bei weiterem Erhöhen der Vormagnetisierung der 10kHz Pegel wieder kleiner wird. Von diesem Pegelmaximum ausgehend wird die Vormagnetisierung weiter erhöht, bis der Pegel 6dB kleiner ist als im Maximum. Also mal von -20dB ausgehend wären das -26dB, der absolute Pegel spielt hier keine Rolle. Anschliessend wird der Aufnahmepegel für 0dB bei 1kHz nochmal korrigiert und dann passt das auch mit dem Klirrfaktor. Der Pegel bei hohen Frequenzen wird dann mit dem Höhen-Equalizer für Aufnahme bei -20dB eingestellt.
MfG, Tobias
Strom kann erst fließen, wenn Spannung anliegt
