20.11.2005, 10:21
Zitat:Markus Berzborn posteteWobei gerade damals peinlich genaue Untersuchungen hinsichtlich Endstufenwirkungsgrad gemacht wurden, im Barkhausen ist das ausführlich erläutert.
Die GANZ alten Röhrenverstärker waren zum großen Teil Class A, weil es die ursprünglichste und simpelste Schaltungsvariante ist.... Wenn bei den alten, hocheffizienten Kinolautsprechern von Altec oder Klangfilm 8 Watt reichten, um einen ganzen Saal zu beschallen, brauchte man sich ja auch keine großen Gedanken um mehr Leistungsausbeute zu machen.
Wenn es gelang, mit kleinen (=billigeren) Endröhren eine hinreichende Leistung zu erzielen, dann wurde das auch getan. Gerade als man für Leistungsverstärkung nur Trioden hatte, waren derlei Betrachtungen auch abhängig vom Arbeitspunkt enorm wichtig.
Hier lag der Endstufenwirkungsgrad im A-Betrieb meist um etwa 25%.
MfG
DB
