28.09.2021, 08:52
Ich empfehle das Video von "techmoan" zu dem Gerät - wie alle Videos dieses Briten erfrischend kompetent sind(weil er sich Wissen beschafft, das er selber nicht hat und ein großes Korrektiv im Background hat).
Das Laufwerk ist nicht ganz einfach - aber auch keine Raketentechnik. Wer ein normales Heimtonbandgerät reparieren kann, wird am music-center nicht scheitern. Meine Erfahrung mit dem Ding im langjährigen Museumsbetrieb: einmal überholt, läuft es langfristig zuverlässig. Und macht Spaß in der Nutzung, denn das endlose Gedudel ohne jedes Kümmern und das zappen quer durch alles Spuren - nein, "scrollen" passt noch besser - hat seinen Reiz.
Als erst zu nehmendes Tonbandgerät konnte man es schon damals nicht sehen, es ist ein reiner Schnulzenakku (ein Spottname für Tonbandgeräte in den 60ern). Das Konzept ist originell, aber nur sinnvoll für Leute, die Dauermusikberieselung brauchten. Darum waren Gastwirte die besten der wenigen Kunden, die diesen Hundesarg damals kauften. Wirtschaftlich war es für Schaub-Lorenz ein Desaster.
Jedenfalls viel Spaß damit!
VG Stefan
Das Laufwerk ist nicht ganz einfach - aber auch keine Raketentechnik. Wer ein normales Heimtonbandgerät reparieren kann, wird am music-center nicht scheitern. Meine Erfahrung mit dem Ding im langjährigen Museumsbetrieb: einmal überholt, läuft es langfristig zuverlässig. Und macht Spaß in der Nutzung, denn das endlose Gedudel ohne jedes Kümmern und das zappen quer durch alles Spuren - nein, "scrollen" passt noch besser - hat seinen Reiz.
Als erst zu nehmendes Tonbandgerät konnte man es schon damals nicht sehen, es ist ein reiner Schnulzenakku (ein Spottname für Tonbandgeräte in den 60ern). Das Konzept ist originell, aber nur sinnvoll für Leute, die Dauermusikberieselung brauchten. Darum waren Gastwirte die besten der wenigen Kunden, die diesen Hundesarg damals kauften. Wirtschaftlich war es für Schaub-Lorenz ein Desaster.
Jedenfalls viel Spaß damit!
VG Stefan
