13.07.2021, 08:16
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 13.07.2021, 09:54 von Peter Ruhrberg.)
(13.07.2021, 06:52)cisumgolana schrieb: als Jugendlicher hatte ich mein "S" in einer Satteltasche untergebracht, und am Lenker war ein Außen-LS angebracht...
Das Thema "ungewöhnliche Transportfahrzeuge" erinnert auch mich an meine Jugendzeit, z.B. als ein Freund mich 1976 mit seiner BMW 900 zu einer Aufnahme ins "Downtown" (einem Jazzkeller in der Düsseldorfer Altstadt) kutschierte, was zugleich meine erste Motorradfahrt war. Er vorne, ich hinten, und zwischen uns geklemmt eine G 36 ohne Gehäuse (!).
Zwei Jahre später war ich zu einer Orgelaufnahme unterwegs mit meiner neuen A 77 HS, eingewickelt in dicke Handtücher auf dem Fahrrad-Gepäckträger. Ich hätte es selber fast nicht geglaubt, aber sie fiel nicht herunter und tut noch heute treu und brav ihren Dienst. Auch beide Aufnahmen habe ich aufbewahrt, so schlecht waren sie gar nicht ...
Gleich nachdem ich das Tonstudium in meiner Geburtsstadt aufgenommen hatte, wurde ich dort zehn Jahre lang bekannt wie ein bunter Hund, weil ich mein immer umfangreicher werdendes Equipment mit einem Fahrradanhänger aus den 1930er Jahren transportierte. (Für Bachs Oratorien braucht es schon einiges an Geschirr, aber so lernt man, mit dem absoluten Minimum etwas Vorzeigbares zustande zu bringen.) Auch dies haben alle Geräte schadlos überlebt.
Erst als sich mein Tätigkeitsradius immer weiter vergrößerte und es mir zunehmend peinlich wurde, Kommilitonen darum zu bitten, mich 300 km weit zu CD-Produktionen zu chauffieren, machte ich mit 30 Jahren endlich den Führerschein. Der Anhänger wurde fünf Jahre später verschenkt, das Hollandrad benutze ich heute noch.
Ach ja, auf diesem Bild von 1952 war mein Vater mit demselben Anhänger zu Lärmmessungen für das "akustische Labor" der Düsseldorfer Uni unterwegs. Im Hintergrund das zugehörige "Fahrrad mit Hilfsmotor". Zeiten waren das …
Grüße, Peter
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Peter
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Ich bin, wie ich bin.
Die einen kennen mich, die anderen können mich.
(Konrad Adenauer)
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