UHER SG630 logic - was war nochmal das Problem?
#2
jedes Klischee hat einen wahren Ursprung, der aber 40 Jahre später nicht mehr unbedingt eine Rolle spielen muss. Und leider ist der größte Teil der Menschen nicht in der Lage, ein einmal existentes Vorurteil in gewissen Abständen zu überprüfen - das führt dann dazu, das Mist, den ein Ding einmal an sich kleben hat, nie mehr verschwindet.

Das SG630 war wohl unausgereift, und jemand, der damals ein kleines Vermögen für ein Tonbandgerät ausgegeben hat, das anschließend nur noch in der Werkstatt gestanden hat, war zurecht stinksauer und hat seine Erfahrungen in die Welt getragen. Daran, dass doch noch recht viele Exemplare vom SG630/631 existieren, kann man aber auch erkennen, dass es einige Geräte gegeben hat, die funktioniert haben und auch haltbar waren. Und außerdem kann man heute ganz anders an die Sache herangehen, wenn man so ein Gerät für kleines Geld irgendwo abstaubt, und mehr dazu benutzt, Erfahrungen zu sammen, als es im Alltag einsetzen zu wollen.

Ich finde es immer gut, wenn es Leute gibt, die sich wie Du um ein "schwarzes Schaf" kümmern. Würde das niemand tun, würden wahrscheinlich aus der Zeit irgendwann nur noch Revox A77 und ein paar Japaner zu sehen sein.

Und was die Glaubwürdigkeit des Betreibers des virtuellen Tonbandmuseums angeht - der schreibt auch an anderer Stelle, dass Philips am Markt keinen Erfolg gehabt hätte, und erst mit den Modellen N7150 und N7300 endlich vernünftge Bandmaschinen auf den Markt gebracht hätte. Wenn ich die ganzen Dinge zusammentragen wollte, die auf diesen Seiten fragwürdig sind, dann könnte ich ein ganzes Buch schreiben. Lass Dich nicht entmutigen, viel Spaß mit Deiner "Omega-Uher" wünsch ich Dir.

Gruß Frank
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RE: UHER SG630 logic - was war nochmal das Problem? - von nick_riviera - 06.12.2020, 16:08

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