21.04.2020, 18:59
Man hat immer Streu-Kapazitäten zwischen der Masse und den beiden Netzleitungen, insbesondere über den Netztrafo.
Wenn das Meß-Instrument sehr hoch-ohmig mißt (oft sind es 10 MOhm), mißt man auch eine Spannung gegenüber dem Schutzleiter bzw Schutzerde.
Wenn man parallel zum Instrument einen Widerstand von ein paar kOhm legt und es wirklich nur Streu-Kapazitäten und keine eingebauten 10...100nF sind, sollten die Spannungen bereits deutlich zusammenbrechen.
Du kannst ja mal "spaßeshalber" in Serie mit dem erdenden Cinch-Kabel (in der Masseleitung, bzw einem einfachen Verbindungsdraht) das Instrument im Strom-Meß-Modus einfügen und den fließenden Wechselstrom messen. Der sollte sehr klein sein.
Dieser Effekt ist bei alten zwei-adrig angeschlossenen Stehlampen mit Metallrohr"mast" für das Kribbeln beim Anfassen des Rohres ursächlich.
MfG Kai
Wenn das Meß-Instrument sehr hoch-ohmig mißt (oft sind es 10 MOhm), mißt man auch eine Spannung gegenüber dem Schutzleiter bzw Schutzerde.
Wenn man parallel zum Instrument einen Widerstand von ein paar kOhm legt und es wirklich nur Streu-Kapazitäten und keine eingebauten 10...100nF sind, sollten die Spannungen bereits deutlich zusammenbrechen.
Du kannst ja mal "spaßeshalber" in Serie mit dem erdenden Cinch-Kabel (in der Masseleitung, bzw einem einfachen Verbindungsdraht) das Instrument im Strom-Meß-Modus einfügen und den fließenden Wechselstrom messen. Der sollte sehr klein sein.
Dieser Effekt ist bei alten zwei-adrig angeschlossenen Stehlampen mit Metallrohr"mast" für das Kribbeln beim Anfassen des Rohres ursächlich.
MfG Kai
