12.01.2020, 02:19
Hallo,
den Leckstrom bei zB 15 V kann ich mal messen. die bisherige Messung hatte nur ein paar µA Auflösung.
Es ist richtig, dass die Balkenlânge nie kleiner als 3-4 mm war. Das Sichtfenster deckt auch die äußersten Enden ab. Bei den ca. -1V Gitterspannung sind sie allerdings schon 7-8 mm lang.
R13 & R16 sind größer als die Werte in den Standardschaltungen von Telefunken und Philips (470k & 0). Die Anodenspannng-Versorgungsspannung ist 54 v höher (304 statt 250V). Der Netztrafo hat keine 230V Wicklung. Ich könnte den Anschluß hinter den Widerstand zwischen Speicher-Elko und Sieb-Elko im Netzteil legen. Da sind es bislang nur noch 270 V, danach vielleicht 263..265V.
ich denke, daß durchaus 0.33 s Zeitkonstante beabsichtigt war (3.3 MOhm an 100 nF). Wäre ein Leckwiderstand der M3 deutlich kleiner, dann auch die Zeitkonstante.
Ich habe nicht zum Ausdruck bringen wollen, daß der Gitterstrom konstant sein sollte, sondern nur, dass der Spannungsverlauf vs Widerstand nicht dazu passt.
Bei 1 MOhm betrüge die Gitterspannung immer noch ca. -0.9 V. Solche Werte erreicht man "sonst" allenfalls mit Gitterwiderständen von 10 MegOhm (Beispiel: an der EF86 mit 10 MOhm Gitterwiderstand liegen Ug ~ -0.82V, allerdings bei einer Anodenspannung von 58V). Insofern kommt mir der Verlauf der Gitterspannng bzw des Stromes über dem Ableitwiderstand doch etwas hoch vor. Die 100 uA bei Rg -> 0 haben mich überrascht.
MfG Kai
Nachtrag: Eben habe ich mal versucht Leckströme im Sperrbereich der M3 zu ermitteln.
Test 1: Benutze ich die M3 als "Vorwiderstand" in Sperr-Richtung vor einem Multimeter mit 10 MOhm Eingangswiderstand an einer 30 V Quelle, sehe ich Werte zwischen 4.4 und 5,2 V. Daraus folgen Widerstände von 58 ... 48 MOhm an ca. 25 V.
Test 2: Kennlinien-Messung im Sperrbereich bis 13.5 V ergab dort ca. 307 MOhm. Die Leitwert-Kennlinie verläuft zunächst linear entsprtechend einem Widerstand von etwa 639 MOhm und bekommt dann einen quadratisch zunehemenden Anteil.
Die Vergleichs-Silizium-Diode zeigte bei 13.5V noch einen Widerstand > 2.6 GOhm.
In dem Uher 502S wird es allerdings durch die Röhren-Heizungen insbesondere in der Nähe der EL95 sehr warm. Dort war die M3 untergebracht. Dann kann der Widerstand natürlich deutlich kleiner werden.
den Leckstrom bei zB 15 V kann ich mal messen. die bisherige Messung hatte nur ein paar µA Auflösung.
Es ist richtig, dass die Balkenlânge nie kleiner als 3-4 mm war. Das Sichtfenster deckt auch die äußersten Enden ab. Bei den ca. -1V Gitterspannung sind sie allerdings schon 7-8 mm lang.
R13 & R16 sind größer als die Werte in den Standardschaltungen von Telefunken und Philips (470k & 0). Die Anodenspannng-Versorgungsspannung ist 54 v höher (304 statt 250V). Der Netztrafo hat keine 230V Wicklung. Ich könnte den Anschluß hinter den Widerstand zwischen Speicher-Elko und Sieb-Elko im Netzteil legen. Da sind es bislang nur noch 270 V, danach vielleicht 263..265V.
ich denke, daß durchaus 0.33 s Zeitkonstante beabsichtigt war (3.3 MOhm an 100 nF). Wäre ein Leckwiderstand der M3 deutlich kleiner, dann auch die Zeitkonstante.
Ich habe nicht zum Ausdruck bringen wollen, daß der Gitterstrom konstant sein sollte, sondern nur, dass der Spannungsverlauf vs Widerstand nicht dazu passt.
Bei 1 MOhm betrüge die Gitterspannung immer noch ca. -0.9 V. Solche Werte erreicht man "sonst" allenfalls mit Gitterwiderständen von 10 MegOhm (Beispiel: an der EF86 mit 10 MOhm Gitterwiderstand liegen Ug ~ -0.82V, allerdings bei einer Anodenspannung von 58V). Insofern kommt mir der Verlauf der Gitterspannng bzw des Stromes über dem Ableitwiderstand doch etwas hoch vor. Die 100 uA bei Rg -> 0 haben mich überrascht.
MfG Kai
Nachtrag: Eben habe ich mal versucht Leckströme im Sperrbereich der M3 zu ermitteln.
Test 1: Benutze ich die M3 als "Vorwiderstand" in Sperr-Richtung vor einem Multimeter mit 10 MOhm Eingangswiderstand an einer 30 V Quelle, sehe ich Werte zwischen 4.4 und 5,2 V. Daraus folgen Widerstände von 58 ... 48 MOhm an ca. 25 V.
Test 2: Kennlinien-Messung im Sperrbereich bis 13.5 V ergab dort ca. 307 MOhm. Die Leitwert-Kennlinie verläuft zunächst linear entsprtechend einem Widerstand von etwa 639 MOhm und bekommt dann einen quadratisch zunehemenden Anteil.
Die Vergleichs-Silizium-Diode zeigte bei 13.5V noch einen Widerstand > 2.6 GOhm.
In dem Uher 502S wird es allerdings durch die Röhren-Heizungen insbesondere in der Nähe der EL95 sehr warm. Dort war die M3 untergebracht. Dann kann der Widerstand natürlich deutlich kleiner werden.
