25.03.2005, 23:21
Lieber Nikola,
und was geschieht, wenn du den Aufnahmezweig 'klassisch' einstellst, also über den sorgfältigst eingerichteten Wiedergabekopf?
Kommt es dann auch zu diesem Phasenversatz von 180°? Ist die Phasenlage von dir artgerecht kontrolliert worden? Bei 10 kHz muss ja zunächst sorgfältig nach Pegelmaximum und erst dann fein nach Phasenlage eingestellt werden, was ja auch beim Wiedergabekopf vorweg in derselben Weise zu geschehen hat, damit man nicht nur ein vermeintliche Spaltsenkrechtstellung erhält.
Bedenke auch, dass die Phasenlage der Aufzeichnung ein wenig von der Hf-Amplitude abhängig ist. 50 Hz müsste dagegen aber generell immun sein.
Wenn die Schaltzeichnung des Gerätes vorhanden ist, solltest du dich angesichts der konstatierten Ungereimtheiten mal ein wenig auf den Weg durch die Elektronik machen, wie ich das oben schon einmal anregte, denn irgendwo muss es ja knirschen. Von nix kommt nix. Das könnte man dann auch mit Oszilloskop im X/Y-Betrieb tun, um das Verhalten der Elektronikkanäle miteinander zu vergleichen.
Die Seiten aus Hifi-Exclusiv Juli 1980 sind ein fürchterliches Augenpulver, aber durch den synchronen Vergleich der damals erhältlichen Bänder mit wenigstens einem Teil der üblichen Kennlinienscharen schlicht Gold wert. Nachdem ich primär Noten (und Texte) scanne, läuft bis heute bei mir ein betagter HP-Scanjet, so dass ich dies -zu allem Überfluss auch noch bunte- "Augenpulver" nicht sinnvoll herrichten kann. Na ja, kommt Zeit kommt Draht. Ein neuer Scanner dürfte langsam schon sein.
Hans-Joachim
und was geschieht, wenn du den Aufnahmezweig 'klassisch' einstellst, also über den sorgfältigst eingerichteten Wiedergabekopf?
Kommt es dann auch zu diesem Phasenversatz von 180°? Ist die Phasenlage von dir artgerecht kontrolliert worden? Bei 10 kHz muss ja zunächst sorgfältig nach Pegelmaximum und erst dann fein nach Phasenlage eingestellt werden, was ja auch beim Wiedergabekopf vorweg in derselben Weise zu geschehen hat, damit man nicht nur ein vermeintliche Spaltsenkrechtstellung erhält.
Bedenke auch, dass die Phasenlage der Aufzeichnung ein wenig von der Hf-Amplitude abhängig ist. 50 Hz müsste dagegen aber generell immun sein.
Wenn die Schaltzeichnung des Gerätes vorhanden ist, solltest du dich angesichts der konstatierten Ungereimtheiten mal ein wenig auf den Weg durch die Elektronik machen, wie ich das oben schon einmal anregte, denn irgendwo muss es ja knirschen. Von nix kommt nix. Das könnte man dann auch mit Oszilloskop im X/Y-Betrieb tun, um das Verhalten der Elektronikkanäle miteinander zu vergleichen.
Die Seiten aus Hifi-Exclusiv Juli 1980 sind ein fürchterliches Augenpulver, aber durch den synchronen Vergleich der damals erhältlichen Bänder mit wenigstens einem Teil der üblichen Kennlinienscharen schlicht Gold wert. Nachdem ich primär Noten (und Texte) scanne, läuft bis heute bei mir ein betagter HP-Scanjet, so dass ich dies -zu allem Überfluss auch noch bunte- "Augenpulver" nicht sinnvoll herrichten kann. Na ja, kommt Zeit kommt Draht. Ein neuer Scanner dürfte langsam schon sein.
Hans-Joachim
