21.05.2019, 10:48
Vollspurlöschkopf,'index.php?page=Thread&postID=238493#post238493 schrieb:Warum hat man in dieser Zeit, um 1980, nicht den Schritt zum CrO2-Band getan? Zumindest im Studiobereich, wo es weniger auf Rückwärtskompatibilität ankam wie beim Rundfunk? Die Geräte hätte man umschaltbar ausführen können und die Band-Technologie gab es ja.
CrO2 ist nicht arbeitspunktkompatibel zu PER 525/528, deswegen kam es für die dt. Rundfunkanstalten nicht in Frage: es hat Koerzitivwerte zwischen 40...50 kA/m, was einen entsprechend höheren VM- und Löschstrom bedarf (und damit Köpfe, die das aushalten).
Außerdem ist die größere Höhenaussteuerbarkeit von CrO2 nur bei niedrigen Geschwindigkeiten (kurzen Wellenlängen) wirklich nutzbar.
Dies hätte den deutlich höheren Preis von CrO2 Material für Studiozwecke nicht rechtfertigen können, ausgenommen für Loop Bin Band, also als Masterbänder für Massenkopien (64- oder sogar 128-fach) auf Chromcassetten, siehe BASF LM 920 bzw. SPM 50 CR.
Grüße
Peter
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Ich bin, wie ich bin.
Die einen kennen mich, die anderen können mich.
(Konrad Adenauer)
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