21.03.2019, 11:42
midlive,'index.php?page=Thread&postID=235297#post235297 schrieb:Vielleicht habt ihr dazu noch ein paar Hinweise, z.B. Watt, Lötspitze, Lötabsauger, Zinnstärke, sonstige Durchführungshinweise etc.Ähmm... Ich weiß nicht, ob es inzwischen eine andere Vorgehensweise gibt, aber SMD- Bauelemente hatten wir damals nie mit Kolben und Zinn von der Rolle gelötet. Dafür war das selbst mir zu filigran. Die Vorgehensweise war statt dessen:
Ich bedanke mich auf jeden Fall nochmals für eure sehr wertvolle und zielführende Unterstützung.
Viele Grüße
Peter - midlive
- alten SMD ausbauen (dafür hatte ich immer Lötsauglitze verwendet und einen speziellen Hebel)
- Kontaktstellen reinigen, damit beim wieder einlöten alles gut fließt
- neuen SMD einsetzen und an die Kontaktstellen etwas SMD- Lötmittel. Dieses befand sich in einer Spritze mit dünner Kanüle und ist eine Art Zinn in Pastenform. Also gewissermaßen Zinnpulver mit Flussmittel
-dann "einlöten": Die Zinnpaste mit einem Mini- Heißluftgerät punktförmig erhitzen, bis sie flüssig wird und zu fließen anfängt. Wenn alles gut fließt, verbindet es die Lötstelle wie gewünscht. Fertig.
Für den Hausgebrauch sicher ein Problem, besonders die Beschaffung des Heißluftgeräts... Ein Tip "von ganz früher" für kleine, feine Lötstellen war, die Spitze eines normalen Lötkolbens mit einem nicht zu dicken Kupferdraht zu umwickeln. Dieser darf nicht zu lang sein, sonst ist er zu schnell kalt (auf Grund der geringen Wärmekapazität). Damit könnte man sich zur Not helfen, wenn nichts anderes vorrätig ist.
Grüße, Rainer
