17.04.2019, 21:13
kaimex,'index.php?page=Thread&postID=236639#post236639 schrieb:In den primär getakteten Schaltnetzteilen der Laptops fehlen (oft) zugunsten von deren Kompaktheit Filter, die Schaltspikes vom Netzkabel fernhalten. Die Folge sind steilflankige kurze Spikes mit der Wiederholrate des Schaltreglers, die auch über das Netzteil des Tonbandgerätes dort hineingelangen und sich den Betriebsspannungen im Gerät überlagern, da die Elkos im Netzteil diese Spikes nicht wegfiltern, weil sie bei deren Spektrum schon zu resistiv und induktiv sind. Der Aufnahme-Vorgang im Tonbandgerät ist ein nichtlinearer Prozess, bei dem die Lösch/Bias-Frequenz als Mischfrequenz wirkt für den Spektralanteil dieser Spikes in deren Nähe und ihn damit in bei Wiedergabe hörbares Audio-Störsignal umwandelt.
Dagegen hilft - auch wenn es keine Beseitigung des o.g. Problems ist - ein (neudeutsch) Workaround: Laptop / Notebook mit Akku betreiben, dann gibt's zumindest keine Netzteil-Einstreuungen. Dass Notebook-intern natürlich auch noch etliche Spannungen getaktet generiert werden und deren Oberwellen vielleicht ungefiltert den Line-Out Anschluss erreichen, will ich nicht ausschließen..
Gruß
Wolfgang / BandWolf
Revox A-77 MkIII Dolby (2-Spur) + A-77 MkII (4-Spur) + A-77 MkIII (4-Spur) / Uher Variocord 263 + Universalgerät 5000 / Telefunken M85KL + 75K-15 d.L. / Grundig TK14 d.L. + TK28 + TK745 / Philips Maestro 304 / Webster Chicago 288 Wire Recorder (Drahtbandgerät)
