08.01.2019, 15:58
Die angemessene Prozedur für die Justage des Wiedergabekopfes hängt davon ab, ob du das Gerät optimal für zukünftige Aufnahmen einstellen willst oder für die optimale Wiedergabe einer 40 Jahre alten Aufnahme auf einem anderen Gerät, über dessen Einstellung nichts mehr bekannt ist. In letzterem Fall erreichst du beste Ergebnisse, indem du Höhe und Azimuth für die alte Aufnahme optimierst. Das ist natürlich mangels Messtönen auf dem Band nicht so einfach.
Rechteck-Testsignale sind für Tonbandmessungen nicht sonderlich geeignet wegen der starken Höhenanhebung bei Aufnahme und der resonanten Höhenanhebung bei Wiedergabe. Besser geeignet ist zB auf 15 kHz Bandbreite begrenztes weißes oder rosa Rauschen.
Bei alten Aufnahmen optimiert man entweder nach Gehör die Höhenwiedergabe oder läßt bei Wiedergabe einen Spektrum-Analyzer mitlaufen (zB FFT auf PC) und justiert den Azimuth auf größten Hochtonpegel. Wenn auf dem Band auch UKW-Mitschnitte drauf sind mit Pilottonrest (19 kHz), kann man gut dessen Pegel maximieren.
MfG Kai
Rechteck-Testsignale sind für Tonbandmessungen nicht sonderlich geeignet wegen der starken Höhenanhebung bei Aufnahme und der resonanten Höhenanhebung bei Wiedergabe. Besser geeignet ist zB auf 15 kHz Bandbreite begrenztes weißes oder rosa Rauschen.
Bei alten Aufnahmen optimiert man entweder nach Gehör die Höhenwiedergabe oder läßt bei Wiedergabe einen Spektrum-Analyzer mitlaufen (zB FFT auf PC) und justiert den Azimuth auf größten Hochtonpegel. Wenn auf dem Band auch UKW-Mitschnitte drauf sind mit Pilottonrest (19 kHz), kann man gut dessen Pegel maximieren.
MfG Kai
