07.11.2018, 19:09
Magnetophonliebhaber,'index.php?page=Thread&postID=227319#post227319 schrieb:Not-Bobbie (kommt von Bobine) kommt von "Escho" (Erich Scholz) aus LeipzigDie Schreibweise "Bobbie" ist in der Fachliteratur ungebräuchlich, hier findet sich seit Anbeginn (z.B. Friedrich Krones, "Die magnetische Schallaufzeichnung" 1952, S. 224) ausschließlich die Schreibweise "Bobby", so wie sie im Englischen verwendet wird ("bobby" oder "bobby core").
Siehe auch:
https://www.tonmeister.de/index.php?p=ve...wuchspreis
Ich ziehe daher weiterhin diese Schreibweise vor, lediglich an den deutschen Plural "Bobbys" kann ich mich nur schwer gewöhnen.
Nebenbei: Im Französischen steht "bobine vide" für eine leere Flanschspule, der (denglische) Bobby heißt dort "noyau".
Laut DDR-"Blaubuch" hieß der Hersteller des "verstellbaren Wickelkerns" Scholte.
Hier die Beschreibung des R47 von 1948 mit 65 mm Durchmesser für den "kleinen Untermann".
![[Bild: Blaubuch-Studiotechnik-DDR-R47-1.jpg]](https://i.postimg.cc/8cQy2jR5/Blaubuch-Studiotechnik-DDR-R47-1.jpg)
![[Bild: Blaubuch-Studiotechnik-DDR-R47-2.jpg]](https://i.postimg.cc/L5ty22DV/Blaubuch-Studiotechnik-DDR-R47-2.jpg)
Der R47a aus dem gleichen Jahr hatte nur drei Arme und 95 mm Durchmesser.
Grüße, Peter
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Peter
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Ich bin, wie ich bin.
Die einen kennen mich, die anderen können mich.
(Konrad Adenauer)
Peter
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