20.10.2018, 22:31
Hallo,
ich halte das für einen Selbstbau auf der Basis eines Rimavox 55 .
Im Buch von Heinz Richter:"Tonaufnahme für Alle" , vierte Auflage von 1961, wird auf Seite 114 "Ein Selbstbaugerät für 9.5 cm/sec" beschrieben, dem als Laufwerk eben jenes des Rimavox 55
diente.
Es mag aber natürlich noch andere Anleitungen geben, und auch einfach irgendwelche anderen Bastelarbeiten.
Jedenfalls ist die Zeitangabe: "30-iger Jahre" Blödsinn, und der Ausdruck "Pionier" kann sich nicht auf das Gerät beziehen.
Übrigens konnte man durch Wechseln der Tonrolle die Geschwindigkeit variieren. Und der "Omega-Antrieb" von Uher war keine Uher-Erfindung, sondern bereits bei Markteinführung des SG 630 ein alter Hut:
Bereits in der Anfangszeit der Tonbandgeräte hatten diverse Hersteller einen solchen Antrieb realisiert, weil die AEG ein Patent auf den uns bekannten Antrieb mittels Capstan/Gummiandruckrolle hatte.
Schaut einfach in die alten Bücher von Junghans oder anderen....
Viele Grüße
Frank
ich halte das für einen Selbstbau auf der Basis eines Rimavox 55 .
Im Buch von Heinz Richter:"Tonaufnahme für Alle" , vierte Auflage von 1961, wird auf Seite 114 "Ein Selbstbaugerät für 9.5 cm/sec" beschrieben, dem als Laufwerk eben jenes des Rimavox 55
diente.
Es mag aber natürlich noch andere Anleitungen geben, und auch einfach irgendwelche anderen Bastelarbeiten.
Jedenfalls ist die Zeitangabe: "30-iger Jahre" Blödsinn, und der Ausdruck "Pionier" kann sich nicht auf das Gerät beziehen.
Übrigens konnte man durch Wechseln der Tonrolle die Geschwindigkeit variieren. Und der "Omega-Antrieb" von Uher war keine Uher-Erfindung, sondern bereits bei Markteinführung des SG 630 ein alter Hut:
Bereits in der Anfangszeit der Tonbandgeräte hatten diverse Hersteller einen solchen Antrieb realisiert, weil die AEG ein Patent auf den uns bekannten Antrieb mittels Capstan/Gummiandruckrolle hatte.
Schaut einfach in die alten Bücher von Junghans oder anderen....
Viele Grüße
Frank
